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Komplementärmedizin 3. November 2005

Medizinischer Einsatz ätherischer Öl

Im Oktober 2005 öffnet die „Komplementär-Medizinische Ambulanz“ an der 2. Internen Lungenabteilung im Wiener Otto Wagner Spital (OWS) ihre Pforten. In dieser Spezialambulanz wird ganzheitlich und umfassend über alle Aspekte und Anwendungsmöglichkeiten der Aromatherapie und Aromapflege beraten. Dabei stehen Vorbeugung und Behandlung mit ätherischen Ölen gleichermaßen im Mittelpunkt.

„Mit der „Aromatherapie und Aromapflege“ und ihren vielfältigen Anwendungen haben ganzheitsmedizinisch orientierte Ärztinnen und Ärzte sowie engagierte Krankenschwestern und Krankenpfleger die verschollenen Wurzeln ihrer eigenen Wissenschaft wieder gefunden“, beschreibt Prof. Dr. Dr. Dietrich Wabner, München, den Stellenwert dieser phytotherapeutischen Disziplin. „In diesem Sinne ist die Aromatherapie keine ,alternative Heilmethode‘, sondern integrierter Bestandteil der klassischen westlichen Medizin.“
Die Definition von „Aromatherapie“ durch Shirley Price, eine international anerkannte, führende britische Aroma-Expertin, lautet: „Aromatherapie ist die kontrollierte Anwendung von ätherischen Ölen, um die eigene und die Gesundheit anderer zu erhalten und Körper, Geist und Seele auf eine positive Art zu beeinflussen.“ Diese Ziele werden an der 2. Internen Lungenabteilung, Otto Wagner Spital, Wien, mit Unterstützung von engagierten Persönlichkeiten der Führungsebene, wie Prim. Dr. Norbert Vetter und Oberpfleger Leopold Gstettenhofer, und in enger Zusammenarbeit mit Mag. Christine Müller, Leiterin der Anstaltsapotheke, von der ARGE „Aromapflege im OWS Wien“ auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie österreichischer und internationaler Erfahrungen erarbeitet und gut dokumentiert in den stationären Bereichen praktisch umgesetzt.
Im Oktober 2005 öffnet die „Komplementär-Medizinische Ambulanz“ an der 2. Int. Lungenabteilung im Otto Wagner Spital ihre Pforten. Der Aromatherapeut Dr. Wolfgang Stef- litsch berät umfassend und ganzheitlich über alle Aspekte und Anwendungsmöglichkeiten der Aromatherapie und Aromapflege. Dabei stehen Vorbeugung und Behandlung mit ätherischen Ölen gleichermaßen im Mittelpunkt der Beratung. Die Einsatzmöglichkeiten der ätherischen Öle sind weit gefächert. Wichtige Indikationen sind zum Beispiel Immunschwäche, Atemwegs- und Lungenerkrankungen, Hauterkrankungen, Frauenleiden, Magen-Darm-Erkrankungen sowie insgesamt das weite Feld von körperlichen, seelischen und emotionalen Befindlichkeitsstörungen und die Gesundheitsvorsorge.
Die Wirkung von natürlichen ätherischen Ölen beruht auf zwei Faktoren: Die psychologische und geistig-emotionale Wirkung wird durch den Kontakt der Duftinformationen mit dem limbischen System im Zentrum des Gehirns hergestellt, wobei sehr geringe Mengen an ätherischem Öl ausreichen. Die chemische Zusammensetzung eines ätherischen Öles spielt bei den primär körperlichen und objektiv messbaren Veränderungen eine entscheidende Rolle. Diese Vorgänge lassen sich reproduzierbar durch EEG, EKG, in Blutbefunden und per Aromatogramm reproduzierbar nachweisen. Anhand der Auflistung der Bestandteile eines ätherischen Öles kann der/die Sachkundige feststellen, auf welche Organe es besonders wirkt bzw. welche Prozesse es im Körper anregt, stabilisiert oder verlangsamt. Neben zahlreichen gut dokumentierten Fachbüchern gibt es eine zunehmende Zahl wissenschaftlicher Untersuchungen und Publikationen zur Wirkungsweise und Anwendbarkeit der Öle und ihrer Mischungen. Der erfolgreiche, sichere und zuverlässige Einsatz von ätherischen Ölen erfordert sowohl die Anwendung von Produkten mit hoher, geprüfter Qualität als auch die Verordnung durch sehr gut ausgebildete und erfahrene AromatherapeutInnen und AromatologInnen.

Kontakte: ARGE „Aromapflege im OWS Wien“
Stationsschwester DGKS Doris Steiner,
Pav. Annenheim, Tel.: 01-91060-42126
Email:

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