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Komplementärmedizin 20. Juni 2016

ECH Vienna, 2016

Homöopathie – individualisierte Medizin für Patienten aller Altersgruppen

Beim Europäischen Homöopathie Kongress treffen die wichtigsten europäischen Experten vom 17. bis 19. November 2016 in Wien zusammen.

Der erste Kongresstag setzt den Fokus auf Homöopathie in der Pädiatrie. Das Symposium zum Thema „ADS/ADHS/Hyperaktivität“ wird durch Prof. Dr. Döpfner in einem Überblicksvortrag zum aktuellen Status der empirischen Forschung sowie neuer evidenzbasierte Ergebnisse bei konventionellen Behandlungsmethoden mit dem Titel „New trends in conventional treatment of ADD/ADHD patients“ eingeleitet. Döpfner ist als leitender Psychologe der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie an der Universitätsklinik Köln tätig. Dr. Heiner Frei richtet sich mit dem Thema „ADD/ADHD and Polarity Analysis: Tips and Tricks for Remedy Determination and Long Time Treatment“ speziell an Kinderärzte, die Homöopathie in ihre Spitals- oder Kassenpraxis einbauen möchten. Da in der Homöopathie eine genaue Beobachtungen der Symptome benötigt wird, ein herkömmliche Anamnese aber oft nur stereotype Informationen liefert, sind ADS/ADHS-Patienten eine therapeutische Herausforderung. Mit der Polaritätsanalyse von gezielt erfragten Wahrnehmungssymptomen, kann dieses Defizit kompensiert werden. Frei hat eine pädiatrisch-homöopathische Praxis in Laupen, Schweiz.

Der zweite Kongresstag ist dem Thema des Erwachsenen gewidmet. In einem Symposium der Onkologie wird in einem Einführungsvortrag Prof. Dr. Rupert Bartsch zum Thema „New trends in conventional treatment of cancer patients“ referieren. Bartsch ist Oberarzt an der Klinischen Abteilung für Onkologie der Universitätsklinik Wien. In den darauffolgenden Vorträgen wird gezeigt wie eine komplementäre, homöopathische Behandlung die Lebensqualität und das subjektive Wohlbefinden beim Krebspatienten steigert. In einer eigenen Podiumsdiskussion diskutieren sieben Onkologie-Experten über die mildernden Effekte der Homöopathie auf Auswirkungen der Chemotherapie. Der dritte Tag legt den Fokus auf Homöopathie im Alter. In seinem Vortrag „What can we achieve with homeopathy in aging societies“ beschäftigt sich Dr. Michael Teut, Oberarzt des Ambulatoriums für integrative Medizin, Charité Universitätsklinik Berlin, wie homöopathische Interventionen an die spezifischen Anforderungen in Alters- und Pflegeheimen angepasst werden können. Klinische Forschungsergebnisse zur Homöopathie bei alten Menschen und geriatrischen Fällen werden im Kontext zu homöopathischer Philosophie und medizinischer Praxis diskutiert.

Die online Registrierung ist bereits möglich. Da einige Symposien und Workshops nur über limitierte Kapazitäten verfügen und nach einem „first come first serve“ Modus vergeben werden, empfiehlt sich eine frühe Registrierung: www.homeopathycongress.eu

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