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Komplementärmedizin 17. August 2005

MFT bei hypertoner Muskulatur

Wir haben das Magnetfeldtherapie-System MRS 2000+med der Firma vita.life in der Praxis getestet, und - das kann jetzt schon gesagt werden - die sicher sensationellste Anwendung ist bei muskulären Verspannungen (Hypertonus) zu beobachten.

Im Rahmen der Applied-Kinesiology-Praxis empfehle ich folgende Vorgehensweise:

  1. Der/die Patient/in legt sich auf die Matte; das Gerät wird in üblicher Weise eingestellt; 
  2. Man suche nun einen beliebigen, gut zu testenden hypertonen Muskel (= Indikatormuskel) und stelle einen gewissen Intensitätsgrad ein;
  3. Startknopf drücken und zwei bis drei "Magnet-Puls-Phasen" (Dauer ca. 8-10 Sekunden) laufen lassen;
  4. Teste erneut den Ausgangsmuskel;
  5. Bei unverändertem Hypertonus: erhöhe die Intensität und wiederhole Schritte 3 und 4;
  6. Wird der hypertone Muskel schwach, dann stoppe den Ablauf (die Dosierung ist in diesem fall zu hoch) und therapiere dann für acht Minuten mit einer Stärke unterhalb derjenigen, die diese Schwäche verursacht hat. 

Das ist alles. Meiner Erfahrung nach (Gerz kann diesbezüglich auf Erfahrungswerte aus mehreren hundert Fällen zurückgreifen; Anmerkung der Redaktion) beobachtet man nach 8 Minuten einen Normotonus der Muskulatur, wobei noch vereinzelt schwache oder hypertone Muskelpartien zu finden sein können. Diese behandelt man dann in üblicher Weise (URS und den neuen Möglichkeiten über das Meridiansystem) oder durch längerfristig angelegte Magnetfeldtherapie. Meine Beobachtungen haben gezeigt, dass im Laufe der Anwendung der Magnetfeldtherapie bei verbesserter Gesundheitslage des Patienten die tolerierbare Dosierung langsam und kontinuierlich ansteigt.

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