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Beim Bürgermeister der Stadt Graz.

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Der amerikanische TCM Spezialist Robert Doane bei seinem Vortrag.

 
Komplementärmedizin 10. November 2014

11. Internationaler TCM Kongress

„Yangsheng“ - richtige Lebensführung und insbesondere Prävention von Krankheiten

Fast 300 Teilnehmer, 50 österreichische und internationale Referenten machten den 11. Internationalen Kongress „TAO“ für traditionelle chinesische Medizin wieder zum größten TCM Event im süddeutschen Sprachraum. Das Thema in diesem Jahr war ganz dem „Yangsheng“ der richtigen Lebensführung und insbesondere der Prävention von Krankheiten gewidmet. Gerade die traditionelle chinesische Medizin bietet in diesem Bereich sehr viele Ansätze und Möglichkeiten, damit die Menschen auch bis ins Alter möglichst hohe Lebensqualität haben und den Lebensabend in guter Gesundheit verbringen können.

Am Anfang stand natürlich der Beginn des Lebens mit unterstützenden Maßnahmen bei Kinderwunsch und die Kindheit wo Simon Becker, einer der bekanntesten internationalen Kräuterexperten aus der Schweiz, Strategien aus der TCM für gesunde und muntere Kinder zeigte. Der bunte Bogen der Kongressthemen spannte sich von Qigong zum Selbstschutz, über Triggerpunktbehandlungen mit Tuina bis hin zu japanischen Küchenrezepten und Prävention von Tumorerkrankungen um nur einige zu nennen, die in praxisnahen Workshops behandelt wurden.

Wichtig: die „Mitte“

Ein ganz wichtiges Thema war natürlich in diesem Jahr die „Mitte“ das heißt das Verdauungssystem und die Ernährung. Gemeinsam mit Referenten der Gesellschaft für Fünf- Elemente-Ernährung wurden an zwei Thementagen viele Facetten der Ernährung beleuchtet und diskutiert.

Ein weiterer Schwerpunkt des diesjährigen Kongresses war auch die Bedeutung der Störfeldbehandlung für die Erhaltung Gesundheit. Prof. Hartmut Heine, Professor für Anatomie Histologie aus Deutschland,, ein Pionier in der Erforschung der Grundsubstanz , hat in seinem Vortrag wunderschön gezeigt, wie chronische Entzündungen in der Matrix entstehen, wie Sie die Regulation des Körpers negativ beeinflussen und wie aus diesen Störherden chronische Erkrankungen entstehen.

In den Workshops wurde dann dieses spannende Thema von einer Vielzahl von Referenten in seiner ganzen Vielfältigkeit abgehandelt und praxisnahe gezeigt, wie man die Störherde erkennen und eliminieren kann.

Wissenschaftliche Daten

Natürlich kam auch die Wissenschaft beim Kongress nicht zu kurz. Dr. Michael Weber referierte zu den neuesten Entwicklungen in der Lasertherapie und insbesondere der photodynamischen Therapie.

Prof. Litscher, Leiter der biomedizinischen Forschungseinheit der Universität Graz und des TCM Forschungszentrums Graz zeigte wieder neueste Ergebnisse von Studien seiner Forschungs- einrichtung.

Weg der Komplementärmedizin in Zukunft

Prof. Walach, Leiter des Institutes für transkulturelle Gesundheitsforschung an der Universität Frankfurt/Oder und Herausgeber der Zeitschrift „ Forschende Komplementärmedizin“ wies den Weg, den die komplementäre Medizin in der Gesundheitsversorgung der Zukunft spielen wird. Nämlich die Stärkung der Eigenverantwortung der Patienten für Ihre Gesundheit, weg von der Multimedikation, deren Nebenwirkungen, wie er durch Studien belegen konnte, in den Industriestaaten zu einer der häufigsten Todesursachen geworden ist. Der Therapeut und Arzt als Gesundheitsberater , als Begleiter für mehr Lebensqualität und nicht nur als Behandler von Krankheiten. Und genau das war auch der Tenor dieser Veranstaltung.

Das Beste aus West und Ost

TAO: Traditionell - Amikal - Österreichisch, der Kongress für Gesundheit und Lebensqualität, das Beste aus West und Ost zum Wohle der Patienten.

Informationen:

www.tcmkongress.at

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