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Homöopathie wird in der Apotheke oft nachgefragt.
 
Komplementärmedizin 8. Oktober 2012

Kompetenz in Homöopathie

Optimal: Fachkundiges Angebot in der Praxis und der Apotheke.

Der Zuspruch zu homöopathischen Behandlungen ist im Steigen begriffen, denn viele Patienten sind mit den Methoden der Schulmedizin alleine oft nicht zufrieden. Nicht nur Ärzte, sondern auch Apotheker erkennen den Wert einer guten Fortbildung in Sachen Homöopathie.

In Österreich bieten verschiedene Organisationen medizinische Weiterbildungen auf dem Gebiet der Homöopathie an. Auch die Österreichische Ärztekammer stellt fest, dass Homöopathie kein Placebo ist. Für Apotheker stellt Homöopathie im Rahmen der Fortbildungen ebenfalls einen fixen Programmpunkt dar.

Denn gerade die öffentliche Apotheke, die sich aktiv mit Homöopathie beschäftigt, ist eine wichtige Schnittstelle, die dem Informationsbedürfnis des Kunden nachkommt und die Tätigkeit und Empfehlungen des Arztes unterstützt. „Die Apotheke wird gerne als schneller Ansprechpartner vor Ort genutzt. Kunden merken dabei aber bald, wer wirklich Ahnung von Homöopathie hat“, so Daniela Haverland, Apothekerin aus Reinbek.

Wer sich mit Homöopathie profilieren wolle, sollte zumindest über ein solides Grundwissen bei 20 bis 30 der gängigsten Mittel verfügen, empfiehlt die Apothekerin. Optimal sei aber, wenn so viel Wissen vorhanden sei, dass man aktiv damit nach außen werben könne. „Das funktioniert am besten, wenn nicht nur eine einzelne Person in der Apotheke kompetent in Sachen Homöopathie ist, sondern gleich mehrere Kollegen - allerdings ohne Zwangverpflichtung.“

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