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Fotos (4): Dr. Peithner KG
Seit 2003: Dr. Peithner Preis für Forschung in der Homöopathie.

Homöopathische Arzneimittel werden auf Wirksamkeit untersucht.

Weitere Studien in diesem Bereich sind wünschenswert.

Dr. Rosemarie Brunnthaler-Tscherteu

 
Komplementärmedizin 15. Juni 2011

Forschung in der Homöopathie

Für ihre Arbeit über Calcium chloratum erhielt eine Linzer Ärztin den Dr. Peithner Preis 2010.

Anfang April wurde im Rahmen einer Feier der Österreichischen Gesellschaft für Homöopathische Medizin (ÖGHM) der Dr. Peithner Preis für Forschung in der Homöopathie 2010 verliehen. Die Preisträgerin, Dr. Rosemarie Brunnthaler-Tscherteu, wurde für ihre Arbeit über Calcium chloratum bei der Behandlung von HNO-Erkrankungen ausgezeichnet.

 

Am Samstag, dem 9. April, überreichten Mag. Martin Peithner, Geschäftsführer der Dr. Peithner KG, und Dr. Gloria Kozel, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Homöopathische Medizin (ÖGHM), den mit EUR 3.000,– dotierten Dr. Peithner Preis für Forschung in der Homöopathie an die Linzer Allgemeinmedizinerin und Psychotherapeutin Dr. Rosemarie Brunnthaler-Tscherteu. Ihre Arbeit über Calcium chloratum bei der Behandlung von HNO-Erkrankungen fand Beachtung bei der Jury, weil es sich bei diesem homöopathischen Arzneimittel um ein bisher wenig bekanntes handelt. Dazu Peithner: „Dr. Brunnthaler-Tscherteu hat mit ihrer Arbeit ein neues Anwendungsgebiet für Calcium chloratum, einem bisher selten angewendeten homöopathischen Arzneimittel, erschlossen.“ So sieht die bundesdeutsche Aufbereitungsmonografie der Kommission D als einziges Anwendungsgebiet den Verdauungstrakt vor.

Die Studie beschreibt insgesamt rund 100 Arzneimittelselbsterfahrungen und Kasuistiken im Detail. Erfolge konnten insbesondere bei der Behandlung von Sinusitis, Rhinitis und Allergien mit Beteiligung der oberen Atemwege erzielt werden. Peithner: „Diese Indikationen sind vielversprechend. Weitere Studien in diesem Bereich sind wünschenswert.“

Die Preisträgerin

Dr. Rosemarie Brunnthaler-Tscherteu ist Allgemeinmedizinerin und Psychotherapeutin. Sie führt das Zusatzdiplom Homöopathie der Österreichischen Ärztekammer. Seit 2004 leitet sie die Homöopathie Ambulanz an der Abteilung für Geburtshilfe und Gynäkologie des Konventhospitals der Barmherzigen Brüder in Linz. Brunnthaler-Tscherteu ist für die Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin (ÖGHM) Bundeslandreferentin für Oberösterreich. Sie gehört seit Mitte der 90er Jahre auch zum Ausbildungsteam der Gesellschaft.

Der Preis

Der Dr. Peithner Preis für Forschung in der Homöopathie wurde 2003 von der Dr. Peithner KG, dem führenden Hersteller homöopathischer Arzneien in Österreich, ins Leben gerufen. Ziel ist die Förderung der Forschung auf dem Gebiet der Homöopathie in Österreich. Der Preis wird jährlich ausgeschrieben und ist mit EUR 3.000,-- dotiert. Internet: www.peithner.at

Die ÖGHM – Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin

Die Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin ist die größte Vereinigung homöopathischer Ärzte Österreichs. Ziele der ÖGHM sind die Aus- und Weiterbildung von Ärzten auf Europastandard, die Repräsentation der Homöopathie gegenüber Öffentlichkeit und Medien, die EU-weite Vertretung auf politischer und wirtschaftlicher Ebene sowie die Förderung von Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Homöopathie. Die ÖGHM wurde 1953 gegründet und hat ca. 900 Mitglieder.

 

 Informationen: www.homoeopathie.at

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