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Abb. 1: Seit der Antike ist bekannt, dass verschiedene Farben unterschiedliche Wirkungen auf den Menschen haben.

Foto: www.fischerenergieberatung.at  
Foto: fischerenergieberatung.at
Bio Licht

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Aura-Soma Farbenergiesystem

 

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Komplementärmedizin 19. Dezember 2009

Farben sind sichtbar gewordene Klänge

Ohne Licht wäre Leben in dieser Form auf unserem Planeten nicht möglich. Die Urquelle, das Sonnenlicht (weißes Licht), wird nur aufgrund der Lichtbrechung durch ein Prisma für unsere Augen in Farben sichtbar. In der Natur können diese Farben durch einen Tau- oder Regentropfen gebrochen werden, und im Regenbogen können wir dieses Schauspiel in seiner vollendetesten Form betrachten.

Farben sind sichtbar gewordene Klänge, die jedoch in viel höheren Frequenzen schwingen, als unser Ohr sie hören kann. Wir haben damit den Beweis, dass unser Auge den Lichtbereich – ist Farbbereich – zwischen 380 nm und 760 nm wahrnehmen kann. Darüber hinaus gibt es noch unzählige Frequenzbereiche, welche nicht gesehen werden können, aber trotzdem feinstofflich auf uns Auswirkungen zeigen. Strahlen, wie z. B. UV, Röntgen- oder Gamma Strahlen liegen unterhalb 380 nm, und sind für uns ebenso unsichtbar wie z. B. Infrarot, Mikrowellen und Radiowellen, die eine Wellenlänge von über 760 nm aufweisen. Nur deren Wirkungen lassen erkennen, dass es sie gibt!

Farben um uns

Frequenzen oder Schwingungen, ob sichtbar oder unsichtbar, üben immer einen Einfluss auf alle Lebewesen aus! Dies beginnt „sichtbar“ bei der Natur und der Wirkung ihrer Farbenpracht auf uns Menschen. Denken wir an das beruhigende Blau des Himmels bei Tag, an den mystischen, indigoblauen Sternenhimmel bei Nacht, dem erfrischenden Grün des Frühlings, dem warmem Gelb des Wüstensandes, bis hin zum Farbenspiel der auf- und untergehenden Sonne!

Aber auch unsere kleine, individuelle Umwelt ist ein Wechselspiel der Farben. Wir können sie nach Lust und Laune selbst gestalten. Unsere Wohnung signalisiert der Umgebung, wer wir sind! Einrichtung, Vorhänge, Bettwäsche u. v. m. sprechen unsere Sprache. Farben, aber natürlich auch Formen, geben Auskunft über unser Innerstes.

Farben in uns

Mittlerweile ist auch wissenschaftlich überprüft, dass z. B. die Farbe Rot den für Aktivität zuständigen Sympathikus-Nervenstrang anregt. Blau den für Ruhepausen verantwortlichen (entgegengesetzt wirkenden) Parasympathikus. Verschiedene Farben rufen unterschiedliche hormonale Reaktionen und differenzierte Stimmungen im Menschen hervor. Der amerikanische Biochemiker und Nobelpreisträger Albert Szent-Györgyi fand heraus, dass ein Großteil der vom menschlichen Organismus produzierten Enzyme und Hormone färbig und sehr lichtempfindlich sind. Bestrahlt man diese Sub- stanzen mit Licht unterschiedlicher Wellenlänge, so ändern sich ihre Farbe wie auch ihre Wirkung auf den Organismus. Sogar innerhalb der Körperzellen geschieht die Kommunikation mittels Licht.

Gefiltertes Licht

Die Erkenntnisse der besonderen Wirkung gefilterten Lichts sind nicht etwa jüngeren Datums. Bereits die alten Ägypter, wie auch die Griechen setzten Farbschwingungen gezielt und wirkungsvoll zur Heilungsunterstützung ihrer Kranken ein. Je nach Beschwerden wurden die Patienten in Räume gelegt, deren große Fensteröffnungen mit farbigen Tüchern, z. B. in blau, rot oder violett bespannt waren. Das eindringende Sonnenlicht erlangte hierdurch eine neue Schwingungsqualität, welche sich bei bestimmten Erkrankungen, körperlicher oder geistig-seelischer Qualität positiv auswirkte. In unseren Kirchen finden wir sehr häufig große, färbige Glasfenster, durch die das einfallende Licht eine neue Qualität erhält. Es wird angenommen, dass die früheren Baumeister von Sakralbauten um diese Wirkung wussten, und die Farben mit Wissen und Überlegung einsetzten.

Farben gezielt nutzen

Daher ist es naheliegend, ja es sollte geradezu selbstverständlich sein, Farben bewusst und sinnvoll einzusetzen, bzw. uns ihre Wirkung zunutze zu machen. Mit ein wenig Wissen über ihre Kräfte wird es einfach, sie gezielt einzusetzen.

Fühlen wir uns z. B. öfters schwach und energielos, sollten wir viel mit der Farbe Rot arbeiten. Dies kann schon bei der Bettwäsche in Rottönen gehalten, beginnen. Rote Speisen, Gewürze und Getränke (Fruchtsäfte etc.) können unser Energiedefizit gezielt auffüllen. Rote Unterwäsche fördert auch den Energiefluss genau in den Bereichen, wo sie getragen wird.

Es ist kein Zufall, dass unser Blut rot ist, also die gleiche Farbe aufweist, wie die Glut des Feuers, oder die Lava des Vulkans. Immer geht es bei der Farbe Rot um Energie und Aktivität. Ob nun eine rote Rose als Symbol der „heißen“ Liebe gilt, oder die Rotlichtbar abends zu sexuellen Aktivitäten animiert. Einfaches Verständnis für die Farben eröffnet unzählige Möglichkeiten für den Interessierten!

Heilungsprozesse unterstützen

Beim Regenbogen haben wir die Spektralfarben in ihrer reinsten Form. Wenn wir mit Farben Heilungsprozesse unterstützen wollen, sollten auch diese möglichst genau den natürlichen Farbfrequenzen entsprechen.

1. Farblichttherapie

In der traditionellen Farblichttherapie (Abb. 1) werden bei körperlichen Beschwerden die entsprechenden Körperzonen mit farbigem Licht bestrahlt. Auch allgemeine Schmerz- und Angstzustände, Depressionen, Erschöpfung, Übergewicht etc. kann so behandelt werden. Mittlerweile gibt es auch Farbakupunktur, bei der bestimmte Akupunkturpunkte gezielt mit ausgewählten Farben bestrahlt werden.

2. Aura-Soma Farbenergiesystem

Als ausgebildete Bachblüten-Beraterin wurde ich 1991 bei einem Bachblütenkongress am Bodensee im benachbarten Deutschland auf Aura-Soma, einem Farbenergiesystem aus Großbritannien aufmerksam (Abb. 2). Eine Vielzahl (heute inzwischen über 100!) Fläschchen mit meist zweifärbigen, bunten Körperölen fing meine ganze Aufmerksamkeit. Die Bedeutungen und Erkenntnisse, welche ich bei näherer Beschäftigung damit gewinnen konnte, zogen mich in ihren Bann und ich absolvierte die Aura-Soma Ausbildung, welche mit dem Diplom der International Academy of Colour Therapeutics abschließt.

Farben übten auf mich aber auch weiterhin eine Faszination aus und so lernte ich einige neue, interessante Farbenergiesysteme kennen und anwenden.

3. Ildo-Körperkerzen

Bunte Ildo-Körperkerzen (Abb. 3) haben eine Ähnlichkeit mit Ohrenkerzen. Trichterförmige, hohle „Kerzen“ werden auf der Seite mit der größeren Öffnung angezündet, und auf blockierte Energiezonen beim Menschen angesetzt. Durch die dabei entstehende Sogwirkung wie in einem Kamin, werden Energieblockaden förmlich „abgesaugt“. Dieses System hat seinen Ursprung in der indianischen Kultur.

4. Hamani energies

Eine der jüngsten Entdeckungen (1998) von Farb- Energie- Essenzen nennt sich Hamani energies. Diese werden wie Naturparfum angewandt oder auf speziellen Körperzonen aufgetragen. Es gibt auch einige dieser Schwingungsessenzen, welche ähnlich wie Bachblütenessenzen verwendet werden können. Sie wirken gezielt auf unsere Hauptenergiezentren (auch Chakren genannt). Jedes dieser Zentren schwingt in einer bestimmten Farbfrequenz bzw. Frequenzmischung. So kann der Energiefluss gezielt angeregt werden. Die Auswahl wird dabei über das „play of color“ getroffen, eine Farbtafel mit der Darstellung von 444 Farbbereichen. Wenn wir diese Tafel ansehen, fühlen wir uns aufgrund unserer aktuellen Befindlichkeit immer von unterschiedlichen Farbzonen angesprochen. Diese Farbbereiche geben Auskunft über unsere momentane Situation. Auf Wunsch kann uns die dazu passende Farb-Essenz bei deren Bearbeitung unterstützen.

Siehe: Licht und Farbe in der Medizin

Korrespondenz und Informationen:

www.fischer-energieberatung.at
Shalila Sharamon und Bodo J. Baginski,  „Das Chakra Handbuch“, Windpferd Verlag, 15. Auflage 1991

Irene Dalichow, „Die ideale Therapie“, Verlag Hermann Bauer Verlag  

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