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Foto: Buenos Dias / photos.com
Abb. 1: Bei Allergikern bestehen oft Heilungshindernisse im Sinne Samuel Hahnemanns (Bild). Zu den „historischen“ kommen die modernen Stolpersteine unserer zivilisierten Welt dazu.

Abb. 2: Neben Natrium mur. sind hier fast alle Polychreste vertreten.

Grafiken: Dr. Walter Glück

Abb. 3: Rhus glab. ist im Repertorium unterrepräsentiert, aber verwandt mit Rhus tox.

 
Komplementärmedizin 9. Juli 2009

Homöopathische Therapie bei Allergien:

Anspruch auf Heilung?

Anhand eines Patientenfalls wird gezeigt, dass homöopathische Behandlung zur völligen Beschwerdefreiheit führen kann.

Der von dem Wiener Kinderarzt Freiherr Clemens von Pirquet 1906 geprägte Begriff Allergie und die seit damals entstandenen Krankheitsbilder waren zu Lebzeiten Samuel Hahnemanns (1755 – 1843) weitgehend unbekannt. Heute zählen Allergien zu den häufigen Krankheiten und erfassen Kleinkinder bis zum Erwachsenen. Es spricht für sich, dass Allergologie zu einem eigenen Spezialfach wurde. Hier wird bewusst auf die schulmedizinische Klassifizierung sowie die Darstellung der pathophysiologischen Mechanismen verzichtet, da diese für die homöopathische Therapie kaum hilfreich sind.

Die Schwierigkeit der Homöotherapie von Allergien liegt in der Komplexität des Krankheitsbildes einerseits sowie dem mühsamen Case-Management mit oft unzureichender Compliance andererseits.

Viele Patienten sind schon hoch zufrieden, wenn ihre lästigen Beschwerden gelindert werden. Und für ebenso viele ist es dabei sekundär, mit welcher Methode oder welchen Mitteln – Hauptsache, es geht besser. Moderne Antiallergika haben kaum Nebenwirkungen, sodass nur relativ wenige Patienten den mühsamen Weg einer homöopathischen Therapie auf sich nehmen. Mit letzterer besteht allerdings die Chance auf eine komplette Heilung des Leidens, was mit dem chemischen Weg kaum machbar ist. In den meisten Fällen muss man sich mit einer jahre- oder lebenslangen Behandlung der Symptome abfinden.

Klassische homöopathische Ansätze bei einer modernen Krankheit?

Allergien treten oft wandelbar, wie die Farben eines Chamäleons, auf: Selten sind die Beschwerden von Jahr zu Jahr gleich, es gibt den Etagenwechsel und auch neue Allergene. Im Laufe der letzten Jahre wurden Allergien insgesamt nicht nur häufiger, auch die Intensität des Leidens hat sich in vielen Fällen verstärkt und erfordert stärkere Medikamente oder höhere Dosierungen.

Den klassischen Ansatz der Einzelmittelhomöopathie bei einem komplexen Krankheitsbild wie die Allergie anwenden zu wollen, ist eine Herausforderung. Selten begegnet einem der Lehrbuchpatient, der mit einem einzigen Simile geheilt wird. In den meisten Fällen muss im Sinn der Hering´schen Regel konsequent über Jahre eine solide, durch Repertorisation abgesicherte Verschreibung vorgenommen werden.

Ein weiteres Problem sind mehr oder weniger große Heilungshindernisse im Sinne Hahnemanns. Zu den „historischen“ kommen die modernen Stolpersteine unserer zivilisierten Welt dazu:

Eine Vielzahl von Belastungen durch Chemikalien, ungesunde Ernährung, schlechte Lebensgewohnheiten. Antikonzeptiva wie „Pille“ oder Spirale, ungesunde Füllungsmaterialien bei Zähnen. Letztere können aber auch durchaus hochwertig sein (Goldinlays). Umweltmediziner vermuten, dass auch edle Materialien im Laufe der Jahre zu Allergieauslösern mutieren können. Auch Impfungen werden mitunter als Allergie auslösend beobachtet, obwohl dies merkwürdigerweise in keiner Statistik auffindbar ist. Dazu kommt bei vielen Allergikern eine laufende chemische Therapie, die als Symptomunterdrückung das Aufspüren homöopathisch verwertbarer Symptome erschwert oder unmöglich macht. Im extremen Fall bedeutet das, den Patienten eine Zeit leiden zu lassen, um verwertbare Symptome zu erhalten. Das halten in der Regel nur wenige Patienten durch.

Der nachfolgend dargestellte Langzeitverlauf mit völliger Ausheilung der Allergie begann mit der vorteilhaften Situation, dass der Patient chemische Mittel aufgrund ihrer Wirkungslosigkeit kaum mehr einsetzte.

Casuistik H. S., männlich, geb. 1957

Diagnose: Neurodermitis, Allergisches Asthma bronchiale, allergische Urtikaria.

Der seit seiner Kindheit an Neurodermitis leidende Patient hat schon alles versucht, leider mit wenig Erfolg. Da Medikamente ihm mehr Nebenwirkungen als Hilfe einbringen, verzichtet er weitgehend darauf. Seine Hautausschläge, die vor allem im Gesicht, an den Ellenbeugen und auch an Stellen auftreten, wo er schwitzt, behandelt er mit Cortison- oder anderen Salben, wenn er es nicht mehr aushält. Bei Bedarf nimmt er Triludan oder ähnliche Medikamente ein. Asthmatische Beschwerden und Hautauschläge wechseln ab dem 30. Lebensjahr in unregelmäßigen Phasen ab.

Ordination am 6. 10. 1997: Seit etwa einem halben Jahr ist der 40-jährige Patient in homöopathischer Behandlung bei einem Kollegen, leider ohne jeden Erfolg. Sein Problem ist Neurodermitis seit Kindheit. Auslöser für die Krankheit war eine Impfung gegen Pocken. Danach begannen juckende Hautausschläge an Ellbeugen, Kniekehlen, Hals, Augen und Gesicht, diese wurden mit Salben behandelt und damit immer wieder zum Abklingen gebracht. Schlechter wird die Haut bei feuchtem Wetter, Anstrengung, Wärme und durch Staub. Die Augen schwellen bei verschiedenen Lebensmitteln zu und fühlen sich an, als wäre Sand in ihnen. Den Heuschnupfen gibt es etwa ab dem dreißigsten Lebensjahr. Dieser wird schlechter durch Pollen, aber auch durch Katzen. Bei Anstrengung und Schwitzen juckt die Haut, was für ihn sehr belastend ist. Bis auf seine Allergie fühlt er sich gesund. Er ist „leider hitzig“ und verträgt Hitze und Sonne schlecht, am Meer ist alles besser. Sauna, heißes Bad, feuchtwarmes oder feuchtkaltes Klima verträgt er schlecht. Er kann essen, so viel er will, und nimmt nicht zu, Fasten verträgt er nicht. Er genießt alles, was gut ist, auch seine Pfeife und Alkohol, wie dies bei Musikern nicht selten vorkommt. Lediglich saure Speisen, Kiwi und Zitrusfrüchte sowie blähende Speisen verträgt er schlecht. Milch mag er nicht und verträgt sie auch nicht. Er isst gern gewürzt, scharf, salzig und Exotisches. Er bekommt immer wieder Wadenkrämpfe in der Nacht. Er schläft gut und ist berufsbedingt, aber auch von Natur aus ein Nachtmensch. Bei und nach Sport und Anstrengung fühlt er sich wohl. Die lokalen Beschwerden: Die Haut ist flächig gerötet wie bei einer Neurodermitis, juckt bei Wärme und beim Schwitzen, oft auch wanderndes Jucken und Hitzegefühl der Haut. Im Extremfall schmerzt die Haut, er ist dadurch allgemein sehr beeinträchtigt. Manchmal sind seine Augen morgens verklebt, wenn die Haut schlechter ist. Die Atembeschwerden sind im Moment erträglich. Dabei ist es oft so, dass sein Husten durch Sprechen ausgelöst wird.

Auf Nachfragen: Er kann nachtragend sein, verträgt Mitgefühl und Trost nur von gewissen Menschen und nicht immer, kann auch gut allein sein. Bei einer großen Verzweiflung über eine unglückliche Liebe mit Trennung wollte er am liebsten allein sein und konnte gar nicht weinen. Er macht einen sympathischen, etwas reservierten Eindruck. Als Berufsmusiker ist er oft auf Reisen.

Bei Föhn bekommt er Kopfschmerzen, meistens linksseitig und hinter den Augen, wobei Druck bessert. Dabei gibt es auch Muskelzuckungen an den Augenlidern.

Bei der Untersuchung fallen Warzen an den Fingern auf.

Auswertung: Schon beim groben Überblick der Krankengeschichte denkt man an Natriumverbindungen, Mercurius, Lycopodium oder Carcinosin.

Repertorisation: (Abb. 1)

Therapie am 6. 10. 1997: Rhus tox. C 200 für die Hautbeschwerden, als Reserve gegen Kopfschmerzen Natrium fluor. 200, äußerlich Aloe vera Salbe. Ausschlaggebend für die Mittelwahl sind die lokalen Symptome gemeinsam mit den wichtigsten Konstitutionsmerkmalen.

Verlauf: Nach einer Japanreise meldet sich der Patient, nachdem die Haut zunächst besser und ab dem 12. 11. 1997 wieder schlechter wurde – Rhus tox. wird wiederholt.

Bis zum März 1998 geht es dem Patienten mit Rhus tox. besser, ein Ende Februar 1998 auftretendes Kopfweh kann er erfolgreich mit Natrium fluor. C 200 abfangen.

2. 4. 1998: Akute Hautverschlechterung, dabei Risse an den Lippen, am Philtrum, an den Ohren und an den inneren Augenwinkeln. Verordnung: Natrium mur. C 200. Da dieses nur mäßig bessert, empfehle ich Natrium fluorat. C 12, das bessert wirkt.

4. 2. 1999: Ein vor etwa 20 Jahren aufgetretenes Erythrasma an den Leistenbeugen und dem Perineum kommt wieder, was im Sinn der Hering´schen Regel positiv gewertet werden kann. Verordnung: Rhus glab. C 200 (Abb. 2)

In den folgenden Jahren kommt es immer wieder zu leichteren Rückfällen und abwechselnden Beschwerden, die meist mit Natriumsalzen (Natrium caust.), Cobalt und Cinnabaris gebessert werden können. Eine Amalgamsanierung mit Entgiftung durch DMPS wird Ende Oktober abgeschlossen. Ab 2002 waren keine chemischen Medikamente mehr erforderlich und nur fallweise homöopathische Mittel gegen leichte Rückfälle sowie eine Ischialgie links (Thuja).

Beurteilung: Hier handelt es sich um den idealen Fall, wo

  • das chronische (konstitutionelle) Mittel leicht auffindbar war
  • das chronische Mittel oft mit dem akuten ident war
  • gute Reaktionsfähigkeit und gute Compliance des Patienten vorhanden waren

 

Hinweis für die Praxis: Ist bei der Repertorisation ein Mittel wie Natr. mur. sehr prominent, muss auch an andere Natriumverbindungen gedacht werden. So hat bei durch Hitze oder Föhn ausgelösten Kopfschmerzen Natrium fluorat. ausgezeichnet gewirkt. Natriumfluorid hat die Verschlechterung durch Fasten, Muskelzucken der Augenlider und Linksseitigkeit der Beschwerden.

Natrium causticum ist wenig bekannt und geprüft, hat sich aber bei zwei Verordnungen als wirksam erwiesen.

Die vollkommene Beschwerdefreiheit seit mehr als fünf Jahren genießt der Patient sehr. Dieser Casus ist ein Beispiel dafür, dass die klassische Homöopathie auch bei massiven Allergien wirksam sein kann.

Das übliche Kreuz der Allergiebehandlung

Bilderbuchfälle wie der soeben beschriebene sind selten. In den meisten Fällen ist der Weg zur Verbesserung des Immunsystems nach der Hering´schen Regel mühsamer. Hier hat es sich bewährt, dem Patienten frühzeitig seine Situation vor Augen zu führen. Dies ist laiengerecht in meinem Buch „Sanfte Medizin für Ihr Kind“ als „Immuntreppe“ dargestellt und verständlich erklärt.

Bei chronischen Allergiefällen hat sich folgende Vorgangsweise bewährt:

Komplette Fallaufnahme, Trennung von chronischen und akuten Beschwerden. Biographische Anamnese und Auswertung. Medikamentenhistorie und Feststellung des Ist-Zustandes. Nachholung von fehlenden Befunden, ev. Erstellung eines CRT (Computer-Regulationsthermogramm nach ROST), Mikrobiologische Untersuchung der Darmflora (Mykosen können ein Heilungshindernis sein), Zahnstatus, Festlegung eines Therapie- und Zeitplanes. Aufklärung über das Verhalten in Akutsituationen. Da Asthmapatienten verständlicherweise große Angst vor Atemnot haben, aber auch eine Urtikaria bedrohliche Ausmaße annehmen kann, ist die Aufklärung über das Verhalten in Akutsituation unerlässlich. Dazu gehört die Erklärung, was im Akutfall beobachtet werden sollte ebenso wie die Klärung der persönlichen Erreichbarkeit. „Fortgeschritte“ Patienten können nach Einschulung ihre Akutsituationen gut homöopathisch meistern. Kontrollen und die Beurteilung von Symptomen im Sinne der Hering’schen Regel. Oft werden von unseren Patienten Akutfälle wie Fieber oder Ausscheidungsvorgänge als eigenständige Krankheit gesehen. Im Zusammenhang betrachtet, handelt es sich aber um Heilungsverläufe im Sinn der Hering’schen Regel, bei denen eine korrekte Versorgung mit dem Akut-Simile wichtig ist. Auch das muss dem Patienten zeitnah und vorbeugend vermittelt werden, um mühsame Umwege zu vermeiden.

Komplementärmedizinische Strategien bei Allergien, je nach Ausgangslage

  1. Allergische Akutsituation aus voller Gesundheit:
Similefindung nach Symptomen, je nach Schweregrad schulmedizinische Medikation als stand by Besondere Berücksichtigung der Causa bei der Similefindung.

Beispiele: Wespenstich – Glottisödem – Apis; Atemnot durch Schimmelpilze in feuchtem Zimmer – Chloralum; Hautausschlag infolge kaltem Bad – Ant-c., Calc-p., thuj.

  1. Akute Exazerbation eines chronischen Prozesses:
Symptome ähnlich dem chronischen Bild, nur akut und stärker, eventuell durch einen anderen Auslöser: Chronisches (konstitutionelles) Mittel einsetzen (C 200) Symptome ähnlich dem chronischen Bild, hervorgerufen durch eine andere Causa – Mittelfindung unter Einbeziehung des neuen Auslösers Symptome verändert, neues Bild – neue Mittelfindung je nach aktuellen Symptomen (C 200)

Beispiel: Akute Atemnot, durch Schimmelpilz ausgelöst, bei bekannter Allergie – Chloralum C 200

  1. Chronische Krankheit:
Gabe des spezifischen Simile, das die chronischen Beschwerden am besten abdeckt (Da – Wo – Prinzip), in tiefen oder auch hohen Potenzen je nach Einzelfall. Relative Kontraindikation: Vorangegangene oder laufende suppressive Therapie, Gefahr von heftigen Reaktionen! Unspezifische Immuntherapie (Phytotherapie mit Eleutherococcus senticosus, Ayurveda – Phytotherapie, ABM = Agaricus blazei murril, Ozontherapie, Magnetresonanztherapie, potenzierte Eigenblut oder -harntherapie, Darmsanierung. Abbau chemischer Medikamente nur langsam, gleichzeitig zunächst unspezifische Reiztherapien. Beim Auftreten von Akutsituationen Versuch der Similefindung und Gabe eines homöopathischen Einzelmittels.
  1. Chronische Krankheit mit Wechsel der Krankheitsschauplätze

Klassische Beispiele: Neurodermitis – Asthma, Colitis – Urtikaria, Rheuma – Hautsymptome, Psoriasis mit Wechsel von Hauterscheinungen und Gelenksbeschwerden.

Hier sind die jeweiligen Repertoriumsrubriken hilfreich, obwohl diese sicher nicht vollständig sind. Die mit über 400 Mitteln versehene Allgemeinrubrik „alternating states“ ist wenig hilfreich, sodass möglichst präzise Detailrubriken verwendet werden sollten:

Beispiel: Respiration, difficult, alternating with urticaria: Calad.

Eine sehr brauchbare Rubrik bei Atemwegsproblemen, die mit Hauterscheinungen alternieren:

Respiration; ASTHMATIC; Alternating with; eruptions (21) : apisDock, calad., calc.Knr, carc.Geuk, caust.Brk, croto-t.Mada, cupr.Smits, dulc.BngC, graph.BngC, Hep., Kalm., lach., med.Hersc, mez., mut.Pat, phenob.JulB, Psor.JulB, rat.Dock, rhus-t., Sulph., syph.AlnP (Quelle: Mac Repertory). Hier wäre nat.m. einwertig nachzutragen.

Grundsätze für die Kombination von akuten mit chronischen Symptomen

Prinzipiell sollte zusätzlich zu einer Basistherapie, welcher Art auch immer, bei akut auftretenden neuen Beschwerden das möglichst passende Akutmittel verabreicht werden (C 12 – C 30, höher mit dem Risiko von Erstreaktionen!).

Leitlinie der ganzheitlichen Allergiebehandlung sollte die Einsparung von chemischen Medikamenten bei bestmöglicher Lebensqualität sein. Ein edles und grundsätzlich mögliches, aber nicht immer erreichbares Ziel ist auch bei Allergien die vollständige Heilung des Patienten.

 

 

Korrespondenz: Dr. Walter K. Glück, Arzt für Allgemeinmedizin, Kurarzt, Ö. Ä. K. Diplome für Akupunktur, Chirotherapie, Homöopathie, klinischer Prüfarzt, Arbeitsmedizin, Qualitätsverifikator. Leiter des Ärztelehrganges „Naturheilverfahren“ an der Donau-Universität Krems. E-mail: Internet: www.walterglueck.at

1 Arzt für Allgemeinmedizin, Wien

Fazit für die Praxis
Allergien waren zu Lebzeiten Samuel Hahnemanns (1755 bis 1843) weitgehend unbekannt. Daher ist kritisch zu hinterfragen, wieweit die klassische Homöopathie bei diesen Krankheitsbildern verlässlich einsetzbar ist. Anhand eines Fallbeispieles und dem Case-Management für Allergiker werden Lösungsansätze aufgezeigt.

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