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Abb.: Babys werden immer häufiger per Kaiserschnitt auf die Welt gebracht.
 

Sectio & Stillen

Auswirkungen eines Kaiserschnitts auf die Mutter und das Baby

Babys werden immer häufiger per Kaiserschnitt auf die Welt gebracht, und das oft nicht auf Wunsch der Mutter. Die häufigsten Folgen eines Kaiserschnitts sind eine langsamere Genesung der Mutter nach der Geburt und eine erschwerte Aufnahme des Stillens.

Eine Geburt mit Kaiserschnitt kann nicht immer vorhergesagt werden. Für Schwangere, bei denen die Schwangerschaft ohne Probleme verlief und die sich eine natürliche Geburt gewünscht haben, kann der Kaiserschnitt eine große Enttäuschung sein. Doch einen Kaiserschnitt führen Geburtshelfer nur mit einer bestimmten Absicht durch und zwar nur dann, wenn dafür ein medizinisch berechtigter Grund - nämlich die Gefährdung von Mutter oder Kind - vorliegt. Am wichtigsten ist, dass am Ende beide, die Mutter wie auch das Kind, gesund sind.

Die Genesung der Mutter nach einem Kaiserschnitt verläuft langsam, denn es handelt sich hierbei um einen chirurgischen Eingriff. Vor allem ist nach der Geburt Vorsicht beim Heben von schweren Lasten geboten. Auch die Aufnahme des Stillens benötigt Geduld. Beim Stillen sollte die Mutter darauf achten, dass das Baby richtig an der Brust liegt.

Der bedeutendste Unterschied zwischen einer normalen Geburt und einer Kaiserschnittgeburt ist, dass Neugeborene, geboren mit Kaiserschnitt, nicht in Berührung mit der vaginalen Mikroflora der Mutter kommen. Deshalb haben Babys, die mit Kaiserschnitt auf die Welt kommen, bei der Geburt eine veränderte Darmmikroflora und ein nicht ausgereiftes Immunsystem. Folglich können sie anfälliger für Infektionen, Verdauungsbeschwerden und auch für Allergien sein.

Wenn das Baby gestillt wird, wird es mit nützlichen Bakterien und allen Nährstoffen, die es für eine optimale Entwicklung und ein optimales Wachstum benötigt, versorgt. Wenn das Stillen nicht möglich ist, können Pädiater und Pharmazeuten in der Apotheke Müttern dabei helfen, die richtige Milchnahrung auszuwählen. Zur Verfügung stehen Milchnahrungen, die nützliche Bakterien (Probiotika) enthalten, welche günstig auf die Entwicklung des Immunsystems wirken. Gleichzeitig enthalten diese Milchnahrungen auch alle anderen Nährstoffe, die für das Wachstum und die Entwicklung benötigt werden.

Quelle: Presse-Aussendung Medis GmbH, Dezember 2012. Informationen: www.novalac.at

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