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Gesundheitliche Beschwerden österreichischer Jugendlicher – Ergebnisse der HBSC-Studie 1994 bis 2006

GRUNDLAGEN: Ziel dieser Arbeit war es, die Prävalenzen von gesundheitlichen Beschwerden österreichischer Jugendlicher über einen Zeitraum von 12 Jahren abzubilden. METHODIK: Die HBSC (Health Behaviour in School-aged Children)-Beschwerdeliste erhebt, wie häufig bestimmte körperliche und psychische Beschwerden in den letzten 6 Monaten aufgetreten sind. Dargestellt werden die Ergebnisse zu 4 Messzeitpunkten (1994, 1998, 2002 und 2006) für die gesamte Stichprobe (jeweils etwa 4500 Schüler/-innen im Alter von 11 bis 15 Jahren) sowie getrennt nach Alter, Geschlecht und familiärem Wohlstandsniveau. ERGEBNISSE: Die Beschwerdelast von österreichischen Jugendlichen nimmt seit 12 Jahren langsam, aber stetig ab. Dass Mädchen und ältere Schüler/-innen mehr Beschwerden haben als Jungen bzw. jüngere Schüler/-innen, kann für alle Messzeitpunkte bestätigt werden. Erst 2006, nicht zu einem früheren Messzeitpunkt, zeigt sich, dass Jugendliche aus finanziell schlechter gestellten Familien eine signifikant höhere Beschwerdelast aufweisen. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Mit Ausnahme des sozioökonomischen Impakts auf die Beschwerdelast im Jahr 2006, sind diese Ergebnisse aus österreichischer Sicht erfreulich. Die Daten aus der HBSC-Erhebung im Jahr 2010 werden zeigen, ob sich dieser Trend weiter verstärkt.

Wolfgang Dür, Robert Griebler, Edith Flaschberger, Rosemarie Felder-Puig, Wiener Medizinische Wochenschrift 7/8/2011

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