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Kinder- und Jugendheilkunde 1. Februar 2011

Direkte Thrombin- und Faktor-Xa-Inhibitoren: eine Suche nach neuen Antikoagulanzien für Kinder

Venöse Thromboembolien (VTE) und Pulmonalembolien können auch Kinder betreffen und sind mit einer erheblichen Morbidität und Mortalität assoziiert. VTE betreffen zumeist Kinder mit schwerwiegenden zugrundeliegenden Erkrankungen und mehreren Risikofaktoren. Kinder im ersten Lebensmonat und in der Pubertät haben das höchste Risiko. Unfraktionierte und niedermolekulare Heparine sowie Vitamin-K-Antagonisten werden routinemäßig zur Prophylaxe und Behandlung der VTE eingesetzt. Die neuen sowohl parenteralen Antikoagulantien, wie Argatroban, Bivalirudin und Fondaparinux, als auch oralen Antikoagulantien, wie Dabigatran und Rivaroxaban, hätten günstige pharmakologische Eigenschaften; alle sind für die Verwendung im Erwachsenenalter zugelassen. Derzeit ist aber nur Argatroban für den Einsatz bei Kindern zugelassen. Die Bedeutung und der Wert dieser neuen Antikoagulantien für Kinder muss erst geklärt werden. Der Artikel beschäftigt sich mit den charakteristischen Besonderheiten der VTE bei Kindern und fasst die aktuelle Literatur über den Einsatz der neuen Thrombin- und Faktor-Xa-Inhibitoren in dieser Population zusammen.

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