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Kinder- und Jugendheilkunde 11. November 2010

Jetzt Allergien behandeln

Die Immuntherapie sollte rechtzeitig vor Blühbeginn begonnen werden, um zu wirken.

Die häufigste allergische Diagnose ist die allergische Rhinitis, ausgelöst durch den Blütenpollen von windbestäubenden Pflanzen. Über eine Million Österreicher leiden in den Frühlings- und Sommermonaten unter grippeähnlichen Symptomen. Bei mehr als einem Drittel kommen zu den äußerst unangenehmen Beschwerden an Augen und Nase auch Nahrungsmittelallergien, entzündliche Hautreaktionen und im schlechtesten Fall allergisches Asthma dazu.

Gräser- und Roggenpollen

Am stärksten betroffen sind Gräserpollen-Allergiker, denn Gräser und Roggenpflanzen setzen Pollen am massivsten frei. Eine einzige Roggenähre kann bis zu vier Millionen Pollenkörner verstreuen – nur wenige reichen aus, um heftige Allergiesymptome auszulösen. „Durch die wachsende Schadstoffbelastung der Luft produzieren die Pflanzen immer aggressivere und größere Mengen Pollen“, beschreibt Prim. Dr. Peter Ostertag, Leiter der HNO-Abteilung am Bezirkskrankenhaus Kufstein. Dazu kommt, dass die Saison aufgrund der Artenvielfalt über viele Wochen im Jahr andauert. Damit nicht genug: „Da diese Allergene besonders klein sind, gelangen sie rasch in Bronchien und Lunge. Ist die Lunge einmal betroffen, kann es zu Asthma und schweren, bleibenden Schäden in den Atemwegen kommen.“

Spezifische Immuntherapie

Es gibt zahlreiche gute Medikamente, die allergische Symptome abschwächen und so erträglich machen. Allerdings wirken sie nur in der Zeit, in der sie eingenommen werden.

 

Einen Ausweg bietet die spezifische Immuntherapie, die direkt in den Krankheitsprozess eingreift und damit auch gezielt die Ursache einer Allergie behandelt. Entscheidet sich der Patient frühzeitig für eine spezifische Immuntherapie, kann ein Übergreifen der allergischen Entzündung auf die unteren Atemwege verhindert werden.

Therapiestart im Herbst

Die Immuntherapie sollte am besten rechtzeitig vor Blühbeginn begonnen werden, um zu wirken. Die Patienten sollten mindestens acht Wochen vor der erwarteten Gräserpollensaison mit der täglichen Einnahme der Gräsertablette starten. Das beste Ergebnis erzielt man, wenn in der belastungsfreien Zeit – also jetzt im Herbst – mit der Therapie begonnen wird.

Grazax®

Die Wirksamkeit und Sicherheit der Gräsertablette Grazax® von ALK-Abelló wurde im weltweit größten klinischen Studienprogramm erforscht, das je im Bereich der spezifischen Immuntherapie durchgeführt wurde. „Die Ergebnisse dieser Studien sind die überzeugendsten, die wir je gesehen haben. Auch noch zwei Jahre nach Ende der empfohlenen dreijährigen Behandlungsdauer sind sämtliche Beschwerden an Nase und Augen über den Plazeboeffekt hinaus (der allein schon eine Verbesserung von etwa 30% ausmacht) um zusätzliche rund 30% verringert. Der Bedarf an symptomlindernden Medikamenten (z.B. Kortison und Antihistaminika) ist um die Hälfte reduziert und das Risiko für eine Verschlechterung des Krankheitsverlaufes deutlich gesenkt“, so Allergie-Experte Ostertag.

Zufriedene Patienten und Ärzte

Für Heuschnupfengeplagte steht die rasche Linderung ihrer Beschwerden im Vordergrund. Die Ergebnisse von Patientenbefragungen bestätigen die Studien- ergebnisse: Über 80 Prozent aller Patienten gaben bereits im ersten Behandlungsjahr an, dass sie sich im Vergleich zu früheren Pollensaisonen mithilfe der Gräsertablette „besser“ oder „viel besser“ fühlten [2]. Auch österreichische Patienten und Ärzte wurden im letzten Jahr befragt [3]. Fast alle (88% Patienten bzw. 90% Ärzte) waren mit der Grazax®-Behandlung „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“. 90 Prozent der Allergiker beschrieben eine deutliche Besserung ihrer saisonalen Symptome im Vergleich zu vorausgegangenen Gräserpollensaisonen und 98 Prozent gaben an, dass die Anwendung „einfach und komfortabel“ bzw. „angenehm“ ist.

Fazit

Das Fazit des HNO-Facharztes: „Die Gräsertablette Grazax® ist ein hoch wirksames und sehr sicheres sowie gut verträgliches Präparat. Fast alle Gräserpollenallergiker (mit Ausnahme der Patienten mit schwerem allergischem Asthma oder mit immunologischen Erkrankungen) können nachhaltig von einer Behandlung mit Grazax® profitieren, und zwar vom ersten Tag der ersten Gräserpollensaison an.“

Information & Service www.alk-abello.at, www.grazax.com, www.allergiefragebogen.at[1] Durham SR et al., Allergy 2010; 65 (Suppl 92): 1875

[2] Dahl R. et al.; J Allergy Clin Immunol 2006; 118: 434-440

[3] Anwendungsbeobachtung 2009, Sonderdruck Clinicum Pneumo 5/2009

Gegen alle Formen der Gräser- und Roggenallergie (Inhaltsstoff: Wiesenlieschgras)
  • Lyophilisat-Tablette, löst sich innerhalb von Sekunden auf
  • Wirkt bereits am ersten Tag der Pollensaison und anhaltend auch nach Ende der 3-jährigen Therapie [1]
  • Einnahme zu jeder Tageszeit möglich
  • Keine Kühlung nötig
  • Keine Aufdosierungsphase, erste Einnahme beim Facharzt
  • Laktosefrei
  • Für Allergiker zwischen 5 und 65 Jahren (in klinischen Studien erprobt)
  • Auch für Menschen geeignet, die Beta-Blocker einnehmen müssen
Grazax® auf einen Blick

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