zur Navigation zum Inhalt
 

Geriatric patients with known acute kidney injury and normal renal function at the time of admittance to the intensive care unit/assessment of RRT requirement and mortality: retrospective case-control study

Background: The objective of our study was to investigate the renal functions on admittance, chronic disease status, the diagnosis on admittance to the intensive care unit (ICU), need for mechanical ventilation and medication groups and their impact over mortality and renal replacement treatment (RRT) requirement in geriatric patients with and without known acute kidney injury (AKI) at the time of admittance.

Methods: A total of 168 patients over 65 years of age having been monitored for more than 24 h in our Respiratory ICU and were assessed retrospectively. Factors influencing the RRT requirement and the mortality rates of patients with known AKI and normal renal function at the time of admittance were reviewed.

Results: Of 80 patients, 8 (10 %) without AKI at the time of admittance to the ICU required RRT during the follow-up, however, 72 of those (90 %) completed the follow-up without developing AKI. Of 88 patients, 29 (33 %) with AKI at the time of admittance to the ICU required RRT, however, 59 of those (67 %) completed the follow-up without any need for RRT.

Conclusions: Presence of known AKI in the geriatric population at the time of their admittance to the respiratory ICU remarkably increased both the need for RRT and the mortality with respect to the geriatric population with normal renal functions. After having assessed the reasons justifying RRT and increasing the mortality during the intensive care, gastrointestinal bleeding and hypotension which necessitate the combined use of dopamine and noradrenaline were concluded to be prominent.

Zusammenfassung

Grundlagen: Ziel dieser Studie war es, folgende Parameter bei geriatrischen Patienten mit und ohne bekanntem akuten Nierenversagen (ANV) zum Zeitpunkt der Aufnahme an der Intensivstation zu untersuchen: die Nierenfunktion bei Aufnahme, ob chronische Erkrankungen vorliegen, Diagnose bei Aufnahme an der Intensivstation, Notwendigkeit einer mechanischen Beatmung, die Medikation und ihre Bedeutung für die Mortalität, sowie die Notwendigkeit einer Nierenersatztherapie.

Methodik: Es wurden 168 Patienten, die älter als 65 Jahre alt waren, und die mehr als 24 h an unserer Intensivstation überwacht wurden, retrospektiv analysiert. Faktoren, die den Einsatz einer Nierenersatztherapie beeinflussten, und die Mortalitätsraten wurden bei Patienten mit bekanntem ANV und solchen mit normaler Nierenfunktion bei Aufnahme erhoben.

Ergebnisse: Acht von 80 Patienten (10 %) ohne ANV bei Aufnahme an der Intensivstation benötigten während der Beobachtungsperiode eine Nierenersatztherapie. Dahingegen trat bei den restlichen 72 Patienten bis zum Ende der Beobachtung kein ANV ein. 29 von 88 Patienten (33 %) mit ANV zum Zeitpunkt der Aufnahme an der Intensivstation benötigten eine Nierenersatztherapie, bei den restlichen 59 (67 %) trat bis zum Schluss der Beobachtung kein ANV ein.

Schlussfolgerungen: In der untersuchten geriatrischen Population führte das Vorhandensein eines ANV zum Zeitpunkt der Aufnahme an die Intensivstation sowohl zu einem Anstieg der Notwendigkeit einer Nierenersatztherapie als auch der Mortalität im Vergleich zu den geriatrischen Patienten mit normaler Nierenfunktion bei Aufnahme. Nach Durchsicht der Gründe, die die Nierenersatztherapie notwendig machten, sowie der Todesursachen während des Aufenthaltes an der Intensivstation stellten sich Blutungen im Gastrointestinaltrakt und Katecholamin-abhängiger Blutdruckabfall als wesentliche Faktoren dar.

Fatmanur Karakose, Muhammet Emin Akkoyunlu, Reha Erkoc, Abdullah Kansu, Mehmet Bayram, Murat Sezer, Hatice Ozcelik, Levent Kart, Wiener klinische Wochenschrift 7/8/2015

Volltext dieses Beitrags / entire article auf SpringerLink

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben