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Intensiv- und Notfallmedizin 30. Dezember 2013

Schumacher: Schwere Gehirnverletzungen

Medizinisch werden beim Schädelhirntrauma drei Schweregrade unterschieden.

Schumacher hat bei einem Skiunfall in Frankreich ein Schädelhirntrauma erlitten. Mit dem Begriff Schädelhirntrauma werden Schädelverletzungen bezeichnet, bei denen auch das Gehirn in Mitleidenschaft gezogen worden ist.

Häufig gehen damit eine Prellung oder Verletzung der Kopfschwarte und des knöchernen Schädels einher. Mediziner unterscheiden die drei Schweregrade "leicht", "mittelschwer" und "schwer". Folgen können beispielsweise Koma, Bewusstseinstrübung, Krampfanfälle oder Erbrechen sein.

Kurz nach einem Schädelhirntrauma können auch geübte Mediziner die Folgen nur mit großer Ungenauigkeit abschätzen, heißt es in den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie. Röntgen- und CT(Computer-Tomographie)-Aufnahmen des Patienten zeigen, ob und welche Regionen des Schädelinneren betroffen sind.

Bei bewusstlosen Patienten müssen Blutungen im Schädel unterstellt werden, was die Sauerstoffversorgung des empfindlichen Hirns gefährdet - in solchen Fällen droht das Risiko bleibender Schäden.

 

Montag Mittag hieß es, Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher befinde sich in kritischem Zustand, bei dem Aufprall mit hoher Geschwindigkeit hätte er Prellungen und Blutergüsse im Gehirn erlitten.

Apa/dpa/IS, springermedizin.at

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