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Management von Hüftfrakturen

Potential von Behandlungspfaden für die Ergebnisqualität

Frakturen des Schenkelhalses, Hüftkopfes und der Trochanterregion nehmen in den Industrieländern dramatisch zu. In den USA treten beispielsweise jährlich etwa 250.000 Frakturen auf, mit geschätzten Kosten von neun Milliarden US-Dollar. Ursache sind meist keine dramatischen Unfälle, sondern einfache Stürze aus dem Stand oder beim Gehen, besonders bei Glatteis oder auf schwierigem Untergrund. Die zunehmend älter werdende Bevölkerung, verbunden mit Gebrechlichkeit und Begleiterkrankungen in den hohen Altersgruppen, wird bis zum Jahre 2050 vermutlich zu einer Verdoppelung der Anzahl von Hüftfrakturen führen. Die Belastungen für das Gesundheitswesen werden nur tragbar sein, wenn das Behandlungsergebnis deutlich
verbessert wird. Nur so können bei den Betroenen langfristige Einschränkungen der selbstständigen Bewegungsfähigkeit und damit Abhängigkeit von Pegeleistungen vermieden werden.

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