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Nosokomiale Harnwegsinfektionen auf Intensivstationen

Intensivpflegepatienten sind besonders aufgrund ihrer schweren Grundkrankheit prädisponiert, eine Infektion zu erwerben. Notwendige invasive medikotechnische Interventionen (Venenkatherisierungen, Blasenkatheterisierung, Intubation etc.) bewirken eine mechanische Störung physiologischer Abwehrmechanismen, indem künstliche Eintrittspforten geschaffen werden, die den Mikroorganismen direkten Zugang zu Körperhöhlen und zum Kreislaufsystem gewähren. Da bei längerer Liegedauer symptomatische und asymptomatische Harnwegsinfektionen gehäuft auftreten, ergibt sich hier ein Ansatzpunkt für präventive Maßnahmen. Regelmäßige Überprüfung des transurethralen Harnwegskatheters, die Einhaltung hygienischer Maßnahmen und eine klare Regelung für eine prophylaktische Antibiotikagabe sind weitere Möglichkeiten.

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