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Intensiv- und Notfallmedizin 24. Oktober 2011

Türkei: Rotes Kreuz mit Ersthelfern in Kontakt

Unmittelbar nach dem schweren Erbeben in der Provinz Van hat der Türkische Rote Halbmond mit seinen Hilfsaktivitäten begonnen. Rettungsmannschaften suchen in den Trümmern nach Verschütteten und medizinische Teams verarzten die Verletzten. Zeitgleich werden bereits tausende Betroffene mit Hilfsgütern versorgt. 2.600 Zelte, 7.500 Decken, 100 Öfen, Wasser und Nahrungsmittel werden an die Menschen verteilt.

Gut organisierte Hilfe


"Der Türkische Rote Halbmond ist eine sehr gut aufgestellte Schwesterorganisation. Derzeit gibt es noch kein Ansuchen auf internationale Hilfe", sagt Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes. "Wir sind selbstverständlich in ständigem Kontakt mit unseren türkischen Kollegen, haben unsere Unterstützung angeboten und stehen bei Bedarf sowohl mit Personal, als auch mit Hilfsgütern bereit."

Decken und Zelte sind in der derzeitigen Situation besonders dringend notwendig, da die Temperaturen über Nacht stark fallen. Suppenküchen wurden in Betrieb genommen, um jene zu verpflegen, die ihre Häuser verloren haben oder aus Angst vor Nachbeben nicht in ihre Häuser zurückkehren können. Durch das Erdbeben sind auch Strom und Telekommunikation in der Van-Provinz teilweise zerstört. Im Stadion von Ercis wird ein Zeltlager errichtet.

Presse ÖRK, springermedizin.at

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