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Intensiv- und Notfallmedizin 30. September 2011

Erhöhtes Risiko für Thrombosen nach Bluttransfusionen

Patienten, die nach einer Resektion wegen eines Kolorektalkarzinoms eine Bluttransfusion erhalten, sind offenbar mehr durch eine venöse Thromboembolie gefährdet als Patienten ohne eine solche Transfusion.

Nach Ansicht von Chirurgen um Dr. Daniel L. Davenport Lexington in Kentucky geht das aus der Auswertung von Daten hervor, die bei fast 22.000 Darmkrebspatienten erhoben wurden. Intraoperative Bluttransfusion sei der Studie zufolge einer von insgesamt sechs Risikofaktoren – wie die Tumorerkrankung selbst und die Operation – für Thromboembolien. Wegen des erhöhten Thromboserisikos sei bei diesen Patienten ein besonderes Augenmerk auf die Thromboseprophylaxe zu richten.

Xenos, E. S. et al.: Thrombosis Research 2011; doi:10.1016/j.thromres.2011.07.047

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