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Therapiebeschränkung und -abbruch auf Österreichs Intensivstationen

In den letzten zehn Jahren konnte ein zunehmendes Interesse an der Entwicklung von Empfehlungen für Therapiebeschränkung und -abbruch beobachtet werden. In einem Email-Fragebogen, der an 1494 Teilnehmer intensivmedizinischer Kongresse in Österreich des Jahres 2008 geschickt worden war, sind die Bekanntheit und die Auswirkungen der nationalen Empfehlungen für Therapiebeschränkung und -abbruch auf Intensivstationen im Querschnitt erfasst worden. 336 Teilnehmer (22,5 %) haben geantwortet. Von 246 auswertbaren Antworten von Ärzten und Ärztinnen gaben nur 140 an, die Leitlinie gekannt zu haben (56,9 %). Wer diese Empfehlungen zumindest teilweise auch gelesen hatte, gab an, sich diese auch zunutze gemacht zu haben. Trotz der niedrigen Rücklaufrate legt die Umfrage nahe, dass intensivmedizinische Fachgesellschaften in Österreich mehr für die bessere Verbreitung ihrer Empfehlungen für Therapiebeschränkung und -abbruch innerhalb des Intensivstationspersonals tun sollten.

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