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Fehler bei der parenteralen Arzneimittelapplikation

Medizinische Behandlungsfehler treten bei etwa 6,5 Prozent der Krankenhauspatienten auf. Derartige Fehler beeinträchtigen glücklicherweise in der Mehrzahl der Fälle nicht das Behandlungsergebnis. Dennoch ist jeder Fehler potenziell gefährlich und widerspricht dem seit Hippokrates gültigen ärztlichen Behandlungsauftrag: „primum nil nocere“ (in erster Linie nicht zu schaden). In vielen Kliniken wird das Problem deshalb aktiv angegangen. Zu diesem Zweck werden Fehler-Berichts-Systeme etabliert und Fehler-Vermeidungs-Strategien erarbeitet. Hierzu müssen jedoch im Rahmen der klinischen Forschung zunächst die Hintergrundinformationen zur Entstehung von Fehlern und zu den am besten geeigneten Fehler-Berichts-Systemen gesammelt werden. Ein ganz besonders wichtiges Thema ist dabei der Medikationsfehler, d.h. die Gabe falscher Medikamente oder Dosierungen. Einige wichtige Hinweise können aus einer aktuellen Studie gewonnen werden.

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