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"Interdisziplinäre Chirurgische Intermediate Care-Station" Erfahrungen nach 5 Jahren

Der zunehmende ökonomische Druck führt zur Suche nach effizienteren Behandlungsformen. Ziel der Studie war zu klären, in wieweit eine Inter Mediate Care-Station (IMC-Station) die Qualität bessert und die Normal- und Intensivstation entlastet. Analysiert wurden verschiedene Aspekte der Belegung, Aufnahmekriterien, Anteil der pflegeaufwendigen Patienten, Alter und Geschlecht der Patienten zwischen 1. Jänner 2005 und 31 Dezember 2007. Der Pflegeaufwand wurde unter Berücksichtigung der standardisierten Patientenkategorien berechnet. Das Durchschnittsalter der Patienten betrug 58,9 Jahre. Von den Patienten der IMC wurden 43,6 % von der Intensivstation und 36,6 % von der Normalstation übernommen. Von der Gesamtbelegung der IMC konnten 54,3 % im Verlauf an die Normalstation verlegt werden. Der Anteil der desorientierten Patienten betrug 27,5 % und jener der isolierten 4,3 %.Der Durchschnittspflegeaufwand der Patienten betrug 4,5 Stunden und die durchschnittliche Liegezeit 9 Tage. Besonders die pflegerische Entlastung der Normal- und Intensivstation, und die Möglichkeit der Primärbehandlung vieler Schwerverletzter auf der IMC-Station spiegeln die Bedeutung dieser Einheit wider.

Mohammad Tezval, Klaus Dresing, Karl Heinz Frosch, Dirk Hammel, Norbert Erichsen, Klaus Michael Stürmer, Wiener Medizinische Wochenschrift 3/4/2010

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