zur Navigation zum Inhalt
 

Das Inhalationstrauma – Epidemiologie, Diagnostik und Therapie

ZWECK: Das Inhalationstrauma ist ein intensivmedizinisches, lebensbedrohliches Zustandsbild, welches mit und ohne Brandverletzungen auftreten kann. Wissen über Entstehung, Diagnose und Behandlung des Inhalationstraumas sollte daher allen an Intensivstationen tätigen Ärzten zur Verfügung stehen.

METHODEN: In dieser Übersichtsarbeit werden einleitend die kausale und formale Pathogenese des Inhalationstraumas beschrieben. In Folge werden Diagnose, intensivmedizinische Therapie des Inhalationstraumas sowie Komplikationen abgehandelt. Zusätzlich werden systemische Intoxikationen mit Kohlenmonoxid oder Zyanid detailliert behandelt.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Inhalationstraumen erhöhen die Mortalität und verschlechtern damit die Prognose brandverletzter Patienten. Neue Einblicke in die Pathogenese haben die Therapie des Inhalationstraumas jedoch positiv beeinflusst, sodass diese Patienten heutzutage in den meisten Fällen erfolgreich mittels konventioneller Methoden behandelt werden können. Voraussetzung dafür sind einerseits eine rechtzeitige Diagnose, sowie eine restriktive Flüssigkeitssubstitution in den ersten Stunden. Letzteres ist vor allem bei Vorliegen ausgedehnter Brandverletzungen mit Entwicklung der sogenannten Verbrennungskrankheit von großer Bedeutung. Prospektive Studien wären notwendig um die vielen offenen Fragen beantworten zu können.

Ulrich Thaler, Paul Kraincuk, Lars-Peter Kamolz, Manfred Frey, Philipp G. H. Metnitz, Wiener klinische Wochenschrift 1/2/2010

Volltext dieses Beitrags / entire article auf SpringerLink

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben