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Inzidenz von Komplikationen beim innerklinischen Transport von kritisch kranken Patienten – Erfahrun

HINTERGRUND: Im letzten Jahrzehnt gab es gewaltige Fortschritte beim Transport von kritisch kranken Patienten im Krankenhaus. Obwohl der innerklinische Transport heutzutage als Kontinuum der Intensivbetreuung angesehen wird, stellt dieser immer noch ein spezielles Risiko für die Patienten dar. METHODIK: Diese prospektive Beobachtungsstudie hatte das Ziel, die Häufigkeit von transportassoziierten Komplikationen zu eruieren und zusätzliche Quellen für ein erhöhtes Komplikationsrisiko herauszufiltern. In einem Zeitraum von 8 Monaten wurden alle innerklinischen Transporte von Erwachsenen und Kindern von anästhesiologischen Intensivstationen beobachtet und analysiert. RESULTATE: Ingesamt wurden 452 Transporte an 226 Patienten durchgeführt. Die Gesamtrate an kritischen Zwischenfällen war niedrig (4,2%) und es konnte kein direkter Zusammenhang zwischen Mortalität und dem Transportprozess festgestellt werden. Neben bekannten Risikofaktoren wie Beatmung mit positiv endexspiratorischem Druck und Katecholaminbedarf des Patienten, stellte sich der akut indizierte Transport als signifikanter Risikofaktor heraus. SCHLUSSFOLGERUNG: Verbessertes Management solcher Transporte hat erheblich zur Risikominimierung beigetragen, obwohl nach wie vor besonders im Zusammenhang mit der Schwere der Erkrankung und der Dringlichkeit des Transports ein erhöhtes Restrisiko besteht.

Daniel Lahner, Ajsa Nikolic, Peter Marhofer, Herbert Koinig, Peter Germann, Christian Weinstabl, Claus G. Krenn, Wiener klinische Wochenschrift

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