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Das Säure-Basen-Modell nach Stewart

Das Säure-Basen-Modell nach Stewart (Stewart's approach) berücksichtigt neben dem paCO2 auch den Einfluss der schwachen Säuren Albumin und Phosphat sowie den Einfluss der starken Ionen (Elektrolyte und Laktat) auf den Säure-Basen-Haushalt. Dadurch gelingt eine umfassende Beurteilung von metabolischen Säure-Basen-Störungen. Insbesondere kann das simultane Auftreten von mehreren, teilweise gegenläufigen metabolischen Säure-Basen-Störungen quantitativ erfasst werden. Derartige komplexe metabolische Säure-Basen-Störungen treten oft bei kritisch kranken Patienten auf Intensivstationen auf. Wenngleich einige chemische Aspekte umstritten sind, stellt das Säure-Basen-Modell nach Stewart eine wertvolle Ergänzung zum traditionellen Säure-Basen-Modell dar.

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