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Pulmologie 15. Februar 2016

Überblähte Lunge

Im Vergleich zweier LAMA bei Patienten mit COPD hatte Aclidinium zum Teil die Nase vorn.

Die Einschränkung des Atemstroms und die Lungenüberblähung sind bei COPD-Patienten die für Dyspnoe und reduzierte Belastungstoleranz ursächlichen pathophysiologischen Faktoren. In einer Studie mit 37 COPD-Patienten wurde der Effekt von Aclidiniumbromid (400 μg) und Glycopyrroniumbromid (63 μg) auf diese Parameter untersucht ( Pulmonary Pharmacology & Therapeutics 2015; 35: 42-49 ).

Die Phase-IV-Studie war doppel-blind, doppel-dummy und crossover angelegt. Die Patienten erhielten nach einer Washout-Phase bei einem Arztkontakt randomisiert eine Einzeldosis des einen Medikaments und beim nächsten Arztkontakt eine Einzeldosis des anderen Medikaments. Primäre Endpunkte waren Veränderungen im Residualvolumen (RV) und im intrathorakalen Gasvolumen (ITGV), gemessen mit einer Ganzkörperplethysmografie.

Mit Aclidinium und Glycopyrronium kam es zu einer signifikanten Verbesserung des ITGV zu allen Zeitpunkten. Zu einer signifikanten Verbesserung des RV kam es mit Aclidinium nach fünf Minuten und mit Glycopyrronium nach 60 Minuten. Die Verbesserung der RV war 5 bis 60 Minuten nach der Verabreichung mit Aclidinium signifikant stärker als mit Glycopyrronium (-360 bis -560 ml versus -50 bis -200 ml).

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