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Bis zu 40 Menschen passen in den Truck, der auch 2016 als mobile Forbtbildungsveranstaltung vorgesehen ist.
© Raoul Mazhar

Vorderansicht des PulmoTrucks.

 
Pulmologie 29. Juni 2015

Eine ge-lungene Veranstaltung

Außer Wortspielen fanden auf der „PulmoTruckTour“ Expertenvorträge und Lungenfunktionstests statt.

20 Prozent der mobil untersuchten Gäste wurden dringend zur weiteren Abklärung an einen Lungenfacharzt überwiesen. Insgesamt wurden mehr als 400 Interessierte bei 12 Zwischenstopps im April und Mai in ganz Österreich gezählt.

Dass Dr. Werner Gruber seinem Publikum Honig ums Maul schmiert, kann man nicht behaupten: „Ärzte sind halt keine Physiker!“ Der „Science Buster“ darf so was. Die anwesenden Nicht-Naturwissenschaftler, vulgo Mediziner, schmunzelten über die Einlage. Sie stand am Abschluss der sogenannten „PulmoTruckTour 2015“ und der Moderator führte durch einen Abend, in dem es um den Zusammenhang von Windströmung und Lungenfunktion ging. Oder so ähnlich.

Zu den Fakten: Vom 13. April bis zum 13. Mai kreuzte der Sattelaufleger mit 410 PS unter der Haube von Innsbruck bis Wien kreuz und quer durch Österreich und machte an zwölf Stationen Halt.

Alles anders, alles neu

Diese Weiterbildungsveranstaltung kam ausnahmsweise zu den Medizinern und nicht umgekehrt. Bedeutet: Keine lange Anreise, keine Flugmeilen und auch kein Kofferpacken, nur der Gang über den Hauptplatz zum gekühlten Konferenzraum plus Dachterrasse. Durchschnittlich kamen 25 Personen, um Expertenvorträge zu Asthma und zu COPD zu hören. Als Vortragende konnten die Österreichische Lungenunion in Zusammenarbeit mit der Firma Novartis Pharmaceuticals u. a. Prof. Dr. Wolfgang Pohl (Wien Hietzing), Prof. Dr. Michael Studnicka (Salzburg) und Prof. Dr. Horst Olschewski (Graz) gewinnen. Pohl war auch Schirmherr der Veranstaltungsreihe.

Im Pulmotruck wurde den Besuchern folgendes angeboten: Allergie-Risiko-Check, ACT-Test, AT-Test, Lagerströmtest, Lungenfunktionsmessung, persönliche Beratung durch die anwesenden Experten sowie viel Informationsmaterial.

Die Bilanz der Tour: Es wurden 412 Lungenfunktionsmessungen durchgeführt. 81 Untersuchten wurde ein Besuch eines Lungenfacharztes zur weiteren Abklärung dringend empfohlen. 58 Prozent der Besucher waren Frauen, 42 Prozent Männer. In Innsbruck war die Hauptmotivation den Pulmo-Truck aufzusuchen, „nicht mehr so gut auf den Berg gehen können“. In Salzburg beschwerten sich viele über Kommunikationsprobleme zwischen Patient und Arzt.

Was noch? Gruber lobt den Verlag, der diese Zeitschrift herausgibt: „Springer macht fantastische Bücher.“ Fortsetzung folgt 2016.

Martin Burger, Ärzte Woche 27/2015

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