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Pulmologie 1. Jänner 2009

Evaluierung des Rauchverhaltens bei Medizinstudenten durch Messung des Kohlenmonoxidgehaltes in der Ausatemluft

Rauchverhalten und Prävalenzraten von Medizinstudenten und medizinischen Personal sind wichtige Themen der öffentlichen Gesundheit, da ärztliche Einstellungen und Interventionen im Rahmen der Raucherentwöhnung entscheidend sind für den Erfolg der Patienten. Raucherprävalenz-Studien verwenden normalerweise persönliche Interviews oder selbst auszufüllende Fragebögen, was zu ungenauen Ergebnissen führen kann. Eine zusätzliche Messung des Kohlenmonoxidgehaltes in der Ausatemluft ist eine objektive, einfache, nichtinvasive und kostengünstige Methode das Rauchverhalten aufzuzeigen und wird eines Tages die heute übliche Frage nach der Zahl der gerauchten Zigaretten ersetzen. Während einer Pflichtlehrveranstaltung an der Medizinischen Universität Wien wurde bei 260 Medizinstudenten eine CO-Messung durchgeführt. 12 % der Studenten waren Aktivraucher, 9,5 % hatten Werte im Grenzbereich von 6–10 ppm und 78 % waren Nichtraucher. Die Studenten hatten somit die Gelegenheit, eine wichtige diagnostische Technik kennenzulernen und zusätzlich ihre eigenen Rauchgewohnheiten zu überdenken.

Ursula Kunze, Gabriela Böhm, Florian Ferstl, Ernest Groman, Wiener Medizinische Wochenschrift

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