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ÖGP 2010 2. November 2010

Schlafatemstörungen im Hintergrund

Die Schlafapnoe geht häufig mit anderen Erkrankungen einher.

Bis zu 24 Prozent der Männer und neun Prozent der Frauen sind von Schlafapnoe betroffen, wenn man die Definition weiter fasst und Personen mit einschließt, die tagsüber keine Beschwerden haben.

Ein Risikofaktor für Schlafapnoe sei Adipositas, berichtete Dr. Angelika Kugi, Internistin am LKH Villach, beim Jahreskongress der ÖGP: „Bei bestimmten Patientengruppen ist der Anteil der Apnoe-Patienten höher als etwa bei denen mit Hypertonie, koronarer Herzkrankheit oder nach Schlaganfall.“ Mehr als die Hälfte der Patienten mit Herzinsuffizienz haben eine Schlafapnoe. Auch 60 Prozent der Diabetiker sind in irgendeiner Form von einer Schlafatemstörung betroffen. Das führt zu einer Verschlechterung der Situation der Betroffenen, etwa zu einer schlechteren Blutzuckereinstellung. „Dabei muss man davon ausgehen“, so Kugi, „dass bis zu 80 Prozent der obstruktiven Schlafapnoen derzeit nicht diagnostiziert sind.“

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