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Warum diese Aktion so wichtig ist
Zum Downloaden bitte klicken!Franz Fegelin, Initiator der Radtour.o-ton.at.mp3 (567 KB)

Die Leiterin der Pädiatrische Kardiologie, AKH Wien über Pulmonale Hypertonie
Zum Downloaden bitte klicken!Prof. Dr. Michel-Behnke, o-ton.at .mp3 (1,7 MB)

 
Pulmologie 28. Juli 2010

Mit 1500 km gegen den Lungenhochdruck - mit Audiofiles

Offiziell leiden in Österreich derzeit rund 700 Patienten an Pulmonaler Hypertonie. Laut Expertenmeinung muss man jedoch von über 20.000 nicht diagnostizierten Fällen ausgehen. Ursachen für das Diagnosedefizit sind vor allem die mangelnde Information über das Krankheitsbild und die anfänglich uncharakteristische Symptomatik, wie Müdigkeit, Herzklopfen, Atemnot oder rasche Erschöpfung bei Belastung. Beschwerden, die häufig mit Übergewicht, übermäßigem Nikotinkonsum, Bewegungsmangel oder Stress assoziiert werden.

Irreversible Verängung

So dauert es durchschnittlich zwei bis drei Jahre und es werden in der Regel drei verschiedene Ärzte konsultiert, bis der Betroffene richtig diagnostiziert wird. Der Großteil der Patienten befindet sich dann bereits in einem fortgeschrittenen Stadium mit irreversiblen Verengungen der Lungengefäße. Um auf die seltene und noch unheilbare Krankheit hinzuweisen, radelt Franz Fegelin in Gedenken an seine an Lungenhochdruck verstorbene Mutter vom Wiener Prater nach Amsterdam, in ihren Heimatort.

Der Radsportler Franz Fegelin, Initiator der der Radtour, erklärt warum es so wichtig ist diese Krankheit bekannter zu machen: "Weil die Zahl der registrierten Betroffenen sehr klein ist, ist auch der Markt klein und deshalb für die Pharmaindustrie uninteressant. Deshalb ist man auf Forschungsvereine angewiesen. Umso bekannter die Krankheit wird, umso eher haben die Menschen eine Chance, dass ein Medikament gefunden wird."

Franz Fegelin wird im Rahmen der "Mission Million" 1.500 Kilometer mit dem Rad zurücklegen. Los ging es heute. Fünf Tage später will er, gemeinsam mit seinem langjährigen Trainingspartner Uwe Foitl, das Ziel in Amsterdam erreichen. Dabei sammelt er Meilensteine. Jede der zurückgelegten 900 Meilen soll einen Käufer finden und somit Geld für die Initiative bringen um die Forschungsarbeit an der heimtückischen Krankheit zu unterstützen.

Meilensteine für € 25

Gerry Fischer, Obmann der "Initiative Heilung für Lungenhochdruck", dessen Tochter an Lungenhochdruck leidet, beschreibt was ein Meilenstein ist und wie man so einen bekommen kann: "Ein Meilenstein" ist ein weinroter Pflasterstein in den man eine Metallplatte eingießen lassen kann. Darin kann man sich verewigen indem man zum Beispiel eine Liebeserklärung drauf schreiben lässt oder einen Heiratsantrag, eine Lebensweisheit oder auch nur seinen Namen.

Der Stein kostet nur 25 Euro und bleibt ewig im Prater liegen. Momentan liegen etwa 13.000 Steine vor dem Planetarium. Da der Brunnen dort nicht aktiv ist und der Platz deshalb nicht so ansehnlich ist werden die Steine jetzt verlegt und gemeinsam mit den neu gekauften zum Toboggan im Prater gebracht. Den Stein bekommt man online oder über die 24-Stunden gratis Hotline 0800 22 88 88  mit Kreditkarte.

Der Verein
www.lungenhochdruck.at

"Mission Million"-Meilensteine
www.lungenhochdruck.at/meilensteine 

Lydia Nemetz/o-ton.at/red

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