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Dr. Robab Breyer Kohansal über COPD-Früherkennung 
Fotos: Regine Hendrich

Dr. Robab Breyer Kohansal über COPD-Früherkennung

Die Referentin gibt Tipps und Tricks für die Praxis

Die Referentin gibt Tipps und Tricks für die Praxis

„Dicke“ Unterlagen für die TeilnehmerInnen

„Dicke“ Unterlagen für die TeilnehmerInnen

Volle Konzentration beim Thema Medikamentöse Therapie der COPD nach Behandlungsrichtlinie

Volle Konzentration beim Thema "Medikamentöse Therapie der COPD nach Behandlungsrichtlinie".

 
Pulmologie 17. Mai 2010

COPD: Sensibler auf frühe Symptome reagieren

Die Warnsignale der Lunge früh erkennen und gezielt nachfragen: Ein Fortbildungsprogramm der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie zielt auf die Früherkennung der COPD ab.

"Die Mehrzahl der rauchenden Patienten kommt zu mir in die Ordination wegen einer beginnenden Grippe oder anderen Erkrankungen, keiner bringt sein Befinden mit dem Rauchen in Verbindung und ist diesbezüglich auch nicht  ärztlich betreut", so bringt  Dr. Narges Mobarhan die Situation in der Praxis auf den Punkt. Die hohe Dunkelziffer unter ihren Patienten war es auch, die die Allgemeinmedizinerin dazu veranlasste, nach Möglichkeiten zu suchen, ihren Wissensstand über COPD zu aktualisieren.

"Wir hören im Rahmen unserer Ausbildung einiges über COPD, zwischenzeitlich hat sich allerdings sehr viel weiterentwickelt. So weiß man jetzt, dass frühzeitiges Behandeln das Fortschreiten einer beginnenden COPD signifikant verlangsamen kann." Sie wollte vor allem Sicherheit  im Umgang mit betroffenen Patienten gewinnen, denn die Beschwerden einer beginnenden (milden) COPD ergeben oft ein unspezifisches klinisches Bild. 

Weiterbildung für Allgemeinmediziner

Die Österreichische Gesellschaft für Pneumologie kennt die Situation und bietet entsprechende Fortbildungsmodule an. Ziel ist es, erklärt Projektleiter Dr. Arschang Valipour, Oberarzt an der 1. Lungenabteilung am Otto Wagnerspital,´Wien und Fortbildungsbeauftragter der ÖGP: "Die Allgemeinmediziner zu einer adäquaten ärztlichen Identifizierung und weiterführenden Betreuung von COPD-Betroffenen zu befähigen."

Dazu gehören zum Beispiel die Bewusstseinsbildung für das Krankheitsbild der COPD, Früherkennung in der allgemeinmedizinischen Praxis, Umsetzung von nationalen und internationalen Behandlungsempfehlungen in Kooperation mit dem betreuenden Lungenfacharzt sowie Verbesserung der Compliance von COPD-Patienten. In diesem Zusammenhang bedauert Mobarhan, dass in Wien die Spirometrie als wichtigste Diagnosemöglichkeit für eine beginnende COPD noch immer keine Kassenleistung ist. 

 COPD in Primary Care

Die Teilnehmer erhalten nach Abschluss beider Module ein entsprechendes DFP-Zeugnis mit 12 Fortbildungspunkten ausgestellt. Für den Erwerb der DFP-Punkte ist die Teilnahme an beiden Modulen Voraussetzung. Referenten sind Experten mit mehrjähriger Erfahrung mit COPD sowie medizindidaktische Kompetenz und Lehr-Erfahrung.

Termine (in allen Bundesländern) und Modul-Inhalte

COPD in Primary Care

Die Module laufen noch bis Ende des 1 Halbjahres 2010

Anmeldung
Tel.: 0800/100227
E-Mail:     

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