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Pulmologie 1. Dezember 2009

Behandlung der Atemnot bei Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (chronic obstructive pulmonary disease [COPD]) ist eine fortschreitende und schwächende Erkrankung, die weltweit zunehmend an Bedeutung gewinnt. Zusätzlich zur Basistherapie der Erkrankung erlangen palliativmedizinische Interventionen zur Symptomkontrolle besonders in fortgeschrittenen Stadien eine große Bedeutung. Nach Ausschöpfung der Basistherapie ist bei Patienten in fortgeschrittenen Stadien der COPD Symptomkontrolle als primäres Ziel einer erfolgreichen Behandlung anzusehen. Dyspnoe ist das am meisten belastende Symptom von COPD-Patienten. Wenn die Dyspnoe nicht mehr durch Ausschöpfung der Basistherapie bzw. Akuttherapie erleichtert werden kann (z. B. bei refraktärer Dyspnoe), verlagert sich das Ziel der Behandlung. Im Mittelpunkt stehen nun nicht mehr die Lebensverlängerung, sondern optimale Symptomkontrolle, verbesserte Funktionen und gesteigerte Lebensqualität. Um dieses Ziel zu erreichen, stehen zahlreiche pharmakologische und nicht-pharmakologische Interventionsmöglichkeiten zur Verfügung, deren Evidenz jedoch unterschiedlich bewertet wird. Dieser Review stellt einen Überblick von Behandlungsmöglichkeiten der refraktären Dyspnoe von COPD-Patienten im Bezug auf vorhandene Daten dar und beleuchtet Gebiete, die weiteren Untersuchungen bedürfen. Behandelte Themen sind Sauerstoff, Opioide, Psychotropika, inhalatives Furosemid, Heliox28, Ernährung, psychische Unterstützung und Atemtechniken.

Amy P. Abernethy, Hope E. Uronis, Jane L. Wheeler, David C. Currow, Wiener Medizinische Wochenschrift 23/24/2009

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