zur Navigation zum Inhalt
 
Pulmologie 20. Oktober 2009

Neuer Marker für das Schlaf-Apnoe-Syndrom?

Hepcidin könnte laut einer türkischen Studie Patienten mit obstruktivem Schlaf-Apnoe-Syndrom (OSA) identifizieren. Die hepatische Synthese des Hepatischen Bakteriziden Proteins wird durch Anämie, Eisenmangel und Hypoxie downreguliert und bei proinflammatorischen Signalen und Eisenüberschuss induziert. Die türkischen Forscher untersuchten 44 Patienten polysomnographisch und maßen die Hepcidin-Werte morgens und abends. Patienten mit einem AHI ≥ 16 hatten signifikant niedrigere Abendwerte an Hepcidin als Patienten mit einem AHI ≤ 15.

„Hepcidin ist ein nützlicher Marker, um die Schwere des Obstruktiven Schlaf-Apnoe-Syndroms und den Grad der intermittierenden Hypoxie bei diesen Patienten zu messen“, meint Dr. Esra Bilgin, Abteilung für Thoraxmedizin und Zentrum für Schlafstörungen, Ankara, Türkei.

 

Quelle: ERS Abstract Nr. 1030

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben