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Onkologie 1. November 2007

Bevacizumab in der First-Line-Therapie des fortgeschrittenen NSCLC

Der Angiogenesehemmer Bevacizumab, ein VEGF-Antagonist, erhielt Ende August 2007 eine EU-weite Zulassung für die First-Line-Therapie von Patienten mit inoperablem fortgeschrittenem, metastasiertem oder rezidivierendem nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom in Kombination mit einer Platin-haltigen Chemotherapie. Davon ausgenommen sind Karzinome mit vorwiegender Plattenepithel-Histologie. In zwei rezenten Phase-III-Studien konnte gezeigt werden, dass Bevacizumab in Kombination mit Carboplatin und Paclitaxel (E4599) bzw. Cisplatin und Gemcitabin (AVAiL) das Gesamtüberleben und/oder das progressionsfreie Überleben signifikant verlängert. Die häufigsten Nebenwirkungen von Bevacizumab sind Hypertonie und Proteinurie, die meist gut beherrschbar sind. Durch entsprechende Patientenauswahl lässt sich das Risiko pulmonaler Blutungen deutlich reduzieren.

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