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Onkologie 1. Oktober 2006

Genderspezifische Aspekte bei kolorektalen Tumoren

Genderspezifische Unterschiede im Krebsrisiko für das kolorektale Karzinom ergeben sich aus der Beobachtung, dass Frauen und Männer unterschiedlich auf Fremdstoffe reagieren, wobei bisherige Beobachtungen auf einen Einfluss der Östrogene hinweisen. Die zellbiologischen Mechanismen, die diesem Phänomen zugrunde liegen sind jedoch noch nicht geklärt. Zusätzlich beeinflussen auch genderspezifische Verhaltensmuster sowohl das Krebsrisiko als auch die Beteiligung an Maßnahmen für Prävention, Screening Therapie und Nachsorge des CRC. Diese Unterschiede finden derzeit noch keine ausreichende Beachtung. Sie sollten in Beratung und Öffentlichkeitsarbeit sowie in die klinische Betreuung vermehrt eingebaut werden.

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