zur Navigation zum Inhalt
 
Onkologie 22. Jänner 2015

Erratum to: Hepatocellular carcinoma

Das hepatozelluläre Karzinom (HCC) ist ein heterogener Tumor, dessen Entwicklung von vielen Faktoren beeinflusst wird, unter welchen chronische Infektionen und Hepatitis-B-Virus- (HBV-) assoziierte Leberzirrhosen am weitesten verbreitet sind. Leberzirrhosen aufgrund von metabolischem Syndrom, Alkoholkonsum und viraler Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) sind ebenfalls in Zusammenhang mit der Entwicklung von HCC zu berücksichtigen. Die Behandlungsoptionen des HCC sind noch unbefriedigend. Die bei HCC indizierte Therapie umfasst die Lebertransplantation, Leberresektion, Ablation und Chemoembolisation, jeweils in Abhängigkeit vom Tumorstadium, von der Leberfunktion und vom Performance-Status. Basierend auf präklinischen und klinischen Daten bietet die Beteiligung verschiedener metabolischer Signalwege an der Initiation und Modulation der HCC-Entwicklung eine solide Argumentationsbasis für die Entwicklung von Antikrebsmitteln, die Schlüsselkomponenten dieser Signalwege anpeilen. Die Zielsetzung dieses therapeutischen Ansatzes ist aufgrund der Komplexität des Tumors bisher nicht umgesetzt worden, da sich Sorafenib, ein Multi-Kinase-Inhibitor, als einziges bis jetzt erfolgreiches Mittel bei der Therapie des HCC im fortgeschrittenen Stadium erwiesen hat.

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben