zur Navigation zum Inhalt
© Juan Gärtner / Fotolia.com
 
Onkologie 4. Februar 2013

Krebs: Information und Aufklärung

Apotheker gewährleisten Qualität und Beratung

Das Risiko einer Krebs-Neuerkrankung als auch das Sterblichkeitsrisiko für Krebspatienten geht tendenziell zurück, nicht zuletzt als Folge von Maßnahmen zur Früherkennung und von verbesserten Behandlungsmethoden. Früherkennung und Aufklärung und neue Therapiemöglichkeiten haben dazu beigetragen.

Um die Situation weiter zu verbessern, stand der diesjährige Welt-Krebstag am 4. Februar unter dem Motto: Mit Informationen und Aufklärung gegen Krebsmythen! Apothekerinnen und Apotheker gewährleisten die Sicherheit und Wirksamkeit der Arzneimitteltherapie und beraten den Patienten auch im gesamten Umfeld

Die International Union Against Cancer (UICC) rief anlässlich des Welt-Krebstages 2013 dazu auf, die Wissensdefizite über Krebs auszuräumen sowie über den Nutzen eines gesunden Lebensstils und die Möglichkeiten der Krebsfrüherkennung aufzuklären. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass das persönliche Krebsrisiko durch gesunde Lebensführung und richtige Ernährung drastisch gesenkt werden kann. Besonderer Stellenwert kommt dabei der Vorsorge zu: Denn Krebs im Frühstadium ist nachweislich mit wesentlich höheren Heilungschancen therapierbar. Darauf soll am Weltkrebstag hingewiesen werden

Bei der pharmazeutischen Betreuung onkologischer Patienten haben Apotheker grundsätzlich vielfältige Möglichkeiten, zum Erfolg einer Krebstherapie beizutragen. Von der Arzneimittelsicherheit bei der Zyto-statika-Versorgung und Herstellung über die Förderung der Compliance durch Verbesserung des Therapieverständnisses, die Förderung des Selbstmanagements sowie des Informationsflusses zwischen Arzt, Patienten und Pflegekräften bis zur Optimierung der Supportivtherapie reichen die Aufgabengebiet der Apotheker beim Therapiemanagement des Krebspatienten.

Homöopathie bei Krebs

Viele Krebsarten, die früher als Todesurteil galten, können heute mit Chemo-, Strahlentherapie und/oder chirurgischer Therapie behandelt und auch geheilt werden. 80 Prozent der Patienten nehmen begleitend vor, während, bzw. nach einer notwendigen klinisch-onkologischen Krebstherapie zumindest eine komplementäre Methode in Anspruch, erklärt Univ.-Prof. Dr. Michael Frass, Medizinische Universität Wien, Klinik für Innere Medizin I. Durch Homöopathie lassen sich die vielfach sehr unangenehmen Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapie lindern: Besonders gute Erfolge werden bei unerwünschten Effekten auf den Magen-Darm-Trakt - wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall - erzielt. Ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität bzw. der subjektiven Befindlichkeit.

Kinder und Krebs

In Österreich erkranken jährlich 200 bis 250 Kinder und Jugendliche neu an einer Krebserkrankung. Enorme Fortschritte in der Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen haben die Heilungschancen von Krebs bei Kindern dramatisch erhöht, wenn die Krankheit frühzeitig erkannt wird. Am Internationalen Kinderkrebstag am 15. Februar wird darauf besonders aufmerksam gemacht und über Früherkennung und Therapie informiert.

Presseinformation ÖAK, Apotheker Plus 1/2013

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben