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Foto: MSD
 Dr. Alexander Eser erhält den MSD-Preis beim 10. ÖGGH Symposium in Mondsee.  von links nach rechts: Univ.-Prof. Dr. Walter Reinisch, Dr. Herbert Puhl, der Preisträger und Univ.-Prof. Dr. Gottfried Novacek.
 
Onkologie 17. Jänner 2013

Arbeitsgruppe CED der ÖGGH

10. Wissenschaftliche Tagung & MSD CED Forschungspreis

Bereits zum zehnten Mal fand Ende September unter der Leitung von Univ. Prof. Dr. Wolfgang Petritsch das Symposium über Immunsuppression und monoklonale Antikörper bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) der Arbeitsgruppe CED in Mondsee statt. Auch heuer wieder von Merck Sharp & Dohme GesmbH Österreich unterstützt, bot die Veranstaltung praxisnahe Workshops in Kleingruppen und Fachvorträge. Ein weiteres Highlight des hochkarätigen wissenschaftlichen Programms stellte der Vortrag von Prof. Julián Panes aus Barcelona als erstem spanischen Gastreferent zum Thema „Cross-sectional imaging in IBD“ dar.

MSD Forschungspreis 2012

Im Rahmen des zweitägigen Symposiums wurde der MSD CED Forschungspreis 2012 von Univ. Prof. Dr. Gottfried Novacek, Leiter der Arbeitsgemeinschaft CED, und Dr. Herbert Puhl von der Firma MSD überreicht. Der Jungforscher Dr. Alexander Eser von der Medizinischen Universität Wien erhielt das Preisgeld in der Höhe von 6.000 Euro für seine in Alimentary, Pharmacology & Therapeutics erschienene Studie über den Einfluss von intestinalen Resektionen auf den Verlauf von Anti-Saccharomyces-cerevisiae-Antikörpern (ASCA) bei Morbus Crohn. „Wir freuen uns, den seit Jahren etablierten Preis auch diesmal wieder einem engagierten jungen Mediziner verleihen zu können“, so Puhl, Commercial Director Primary Care und Business Unit Director Immunolgy, MDS Österreich. „Gerade die Forschung im Bereich der CED ist uns als weltweit agierender Hersteller innovativer Arzneimittel ein besonderes Anliegen“.

Corrigendum
Qualitätsmanagementsysteme
Durch einen Übertragungsfehler wurde im Beitrag „Warum hängen alle so an diesem Unsinn?“ von Univ.-Prof. Dr. Kaspar Sertl in der Rubrik „Perspektiven“ in der Ausgabe 4/2012 des wiener klinischen MAGAZINs anstelle der Weltgesundheitsbehörde WHO die Österreichische Wirtschaftskammer WKO als Referenz für ausbleibende Verbesserungen der Performance von Spitälern durch „total quality systeme“ genannt.
Richtig muss es heißen: „Ebenso wurden alle „total quality systeme“ (ISO, EFQM, Balance Score Card etc.) dazu erfunden, die Kosten in den Griff zu bekommen. Seit Jahren zeigt sich, auch von der WHO bestätigt, dass es zu keiner Verbesserung der Performance von Spitälern kommt, aber dass diese Systeme unglaublich teuer sind und das Personal vor allem an der Arbeit am Patienten behindern.“

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