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© OeGHO
Abb.: Die Vertragsunterzeichnung zwischen OeGHO und ESMO
 
 
Onkologie 7. Jänner 2013

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Kooperation

ESMO und OeGHO noch besser vernetzt

Um den Austausch zwischen Krebsspezialisten in ganz Europa weiter zu fördern, hat die Österreichische Gesellschaft für Hämatologie & Onkologie (OeGHO) im vergangenen Sommer eine Kooperationsvereinbarung mit der European Society for Medical Oncology (ESMO) unterzeichnet. Die OeGHO, die als Fachgesellschaft die heimischen Onkologen vertritt, will damit vor allem dem Konzept des Medizinischen Onkologen Nachdruck verleihen. Univ.-Prof. Dr. Günther Gastl, Präsident der OeGHO: „Der Medizinische Onkologe verfügt dank einer speziellen Ausbildung über besondere fachliche, soziale und psychoonkologische Kompetenzen, ist auf moderne Behandlungskonzepte der medikamentösen Tumortherapie besonders spezialisiert und ist daher durch seine Expertise in allen Tumorboards unverzichtbar.“ Während in vielen anderen europäischen Ländern dieses Konzept bereits stark verankert ist, muss es sich in Österreich aber erst etablieren.

Gegenseitige Unterstützung

Mit der Kooperation mit der ESMO soll die Umsetzung dieses Konzepts auch in Österreich beschleunigt werden. Die Vereinbarung soll beiden Seiten Nutzen auf verschiedenen Ebenen bieten: So will man sich bei Ausbildung und wissenschaftlichen Aktivitäten unterstützen, bei politischen Initiativen, Expertengruppen, u.ä. beraten, gemeinsame Symposien veranstalten sowie nicht zuletzt in der Kommunikation und öffentlichen Wahrnehmung unterstützen. Mitglieder der OeGHO haben zudem den Vorteil, dass sie nach einem beschleunigten Aufnahmeverfahren und zu einem reduzierten Beitrag Mitglieder der ESMO werden können. „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, diese Kooperation zu schließen“, stellt Gastl fest: „Denn in diesem Kreis und auf europäischer Ebene ist das Konzept des Medizinischen Onkologen bereits wesentlich stärker implementiert. Und damit hoffen wir, auch heimischen Onkologen zu helfen. Derzeit haben Österreicher oft das Problem, dass ihre Spezialausbildung in diesem Bereich in Europa nicht anerkannt wird und sie in ihrer fachlichen Mobilität behindert sind.“

Quelle: Presseaussendung Österreichische Gesellschaft für Hämatologie & Onkologie

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