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Onkologie 28. Dezember 2012

Bub in Großbritannien erhält Strahlentherapie gegen Willen der Mutter

Entscheidung von Londoner Gericht.


Ein siebenjähriger Bub soll gegen den Willen seiner Mutter nach tagelangem Gerichtsstreit eine Strahlenbehandlung erhalten, die seine Gehirntumor-Operation begleitet. Das entschied der Oberste Gerichtshof in London am Freitag.



Die aus Neuseeland stammende Frau hatte versucht, die Operation und die Strahlenbehandlung zu verhindern, weil sie Risiken wie Hirnschäden befürchtete und es alternative Behandlungsmethoden gebe. Sie war schon vor Gericht unterlegen, als sie die Operation verhindern wollte. Am Freitag verfügte das Gericht gegen ihren Willen auch die anschließende Strahlenbehandlung.

Zuvor hatte die 37-Jährige sich mit ihrem Sohn versteckt und wurde in ganz Großbritannien gesucht. Schließlich fand man sie in Brighton. Der Vater des Kindes, der von der Frau getrennt in London lebt, unterstützt die Behandlung.

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