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Onkologie 1. Jänner 2012

Evaluierung von diagnostischen und therapeutischen Ansätzen von Studenten der Medizinischen Universität Wien bei Patienten mit fortgeschrittener Dyspnoe

GRUNDLAGEN: Bei Patienten mit fortgeschrittener Krebserkrankung ist Dyspnoe eines der häufigsten Symptome. Opioide zählen mit zur Standardtherapie. ZIEL: Ziel der Studie war, den Wissenstand von Studenten im 8. Semester über Diagnose und Therapiemaßnahmen von Dyspnoe zu evaluieren. METHODIK: Ein Fallbericht eines Patienten mit akuter Dyspnoe bei fortgeschrittenem Bronchialkarzinom wurde an Studenten verteilt mit der Bitte, diagnostische und therapeutische Optionen nach einem Rankingsystem anzugeben. ERGEBNISSE: 633 Medizinstudenten erhielten einen Fallbericht, dieser wurde von 423 vollständig ausgefüllt. Die häufigste diagnostische Maßnahme war die Messung der Sauerstoffsättigung mittels Pulsoxymeter (n = 388), gefolgt von Auskultation (n = 339). Die häufigste Behandlungsoption für Studenten war die Verabreichung von Sauerstoff (n = 393). Immerhin 138 Studenten schlugen die Verabreichung von Opioiden vor. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Obwohl die Studenten über wenig praktische Erfahrung verfügten, schlugen 32,6% eine Behandlung mit Opioiden vor.

Gudrun Pohl, Christine Marosi, Karin Dieckmann, Gregor Goldner, Katarzyna Elandt, Marco Hassler, Michael Schemper, Kathrin Strasser-Weippl, Friedemann Nauck, Jan Gaertner, Herbert Watzke, Wiener Medizinische Wochenschrift 1/2/2012

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