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Onkologie 1. August 2011

Systemische Therapie des Nierenzellkarzinoms – aktuelle Behandlungsmöglichkeiten

Das Nierenzellkarzinom ist die häufigste Form der malignen Nierentumoren. Zu den wichtigsten exogenen Risikofaktoren zählen der Nikotinabusus sowie die Adipositas. Oft wird das Nierenzellkarzinom als Zufallsbefund diagnostiziert, nicht selten auch erst bei Vorhandensein von Metastasen. Die Sterblichkeit liegt nach wie vor bei etwa 30 %. Die einzig kurative Therapieoption ist die chirurgische Entfernung des Tumors. In der palliativen Therapie kam es in den letzten Jahren zu einem deutliche Fortschritt. Bis vor kurzem waren die Immuntherapie mit Interferon alpha oder auch Interleukin-2 Standardtherapien, wobei die Wirksamkeit gering war. Mittlerweile stehen aber mehrere sogenannte zielgerichtete Substanzen zur Verfügung, die alle eine signifikante Verlängerung des progressionsfreien Überlebens erreichen konnten. Auch können diese sequentiell eingesetzt werden, sodass es gute Zweitlinienoptionen gibt. Dennoch müssen noch wichtige Fragen wie unter anderem die optimale Therapiesequenz, die optimale Therapiedauer und neue Kombinationsmöglichkeiten im Rahmen von Studien geklärt werden.

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