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Onkologie 1. August 2011

Aktuelle Therapie des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms

Trotz PSA-Vorsorge ist es leider nach wie vor häufig, dass das Prostatakarzinom erst im lokal fortgeschrittenen oder im metastasierten Stadium entdeckt wird. Beim lokal fortgeschrittenen Tumor stehen je nach Konstellation die radikale Prostatektomie, die primäre Radiatio mit und ohne konkomitante Hormonablation und die primäre Hormontherapie zu Verfügung. Oft besteht das Behandlungsmanagement aus einem multimodalen Therapiekonzept, wobei heutzutage das Ausschöpfen aller Möglichkeiten mit dem Patienten individuell besprochen werden muss. Beim metastasierten Tumor gilt nach wie vor die Hormonablation als Standard für die first-line-Behandlung. Neben der LHRH-Analoga-Therapie, der chirurgischen Orchidektomie, der kompletten Androgenblockade, existiert heute auch der Einsatz von LHRH-Antagonisten. Ziel ist hierbei die Beeinflussung des Krankheitsverlaufes unter Berücksichtigung des Nebenwirkungsprofils, das in Zunehmendem Maße berücksichtigt wird. Weitere Therapieschritte nach Einsetzen des Kastrations-resistenten Tumorstadiums sind nicht Inhalt der hier dargestellten Therapiemöglichkeiten.

Anton Ponholzer, Ferdinand Steinbacher, Stephan Madersbacher, Paul Schramek, Wiener Medizinische Wochenschrift 15/16/2011

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