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Onkologie 25. August 2011

Technik spürt bei Kindern einzelne Krebszellen auf

Forscher des Universitätsklinikums Leipzig haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sie bei Kindern mit Nervenzelltumoren eine einzige Krebszelle in über einer Millionen Körperzellen aufspüren können.

Die Technik eignet sich zum Beispiel, um nach einer Therapie den Behandlungserfolg zu überprüfen und verbliebene Krebszellen ausfindig zu machen, werden die Forscher um den Leipziger Kinderonkologen Prof. Dr. Holger Christiansen in einer Mitteilung des Universitätsklinikums zitiert.

Mit Hilfe der Technik ließen sich möglicherweise Rückfälle durch Tochtergeschwülste nun wesentlich früher erkennen, so die Forscher. Außerdem sei es prinzipiell möglich, das Verfahren auf andere Tumorarten wie Brust- oder Darmkrebs zu übertragen.

Weber, A et al.: Journal of Clinical Investigation 2011; 121 (2): 545–53; doi:10.1172/JCI44415

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