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Onkologie 1. November 2010

Erratum zu: Grundlagen und Wirkungsweise von zielgerichteten Therapien

Während die konventionelle zytostatische Krebstherapie durch eine geringe Spezifität und relativ ausgeprägte Nebenwirkungen charakterisiert ist, erlaubt die spezifische Inhibierung des Tumorwachstums eine zielgerichtete Therapie bei zumeist günstigem Nebenwirkungsprofil. Voraussetzung für eine derartige Therapie ist jedoch die Identifizierung und Charakterisierung der molekularen Mechanismen, die zum Tumorwachstum führen. Zielgerichtete Therapien greifen zumeist als Antikörper an der Zelloberfläche befindliche oder extrazelluläre Proteine an, während Tyrosinkinaseinhibitoren in der Zelle, oft an der intrazellulären Domäne von transmembranären Rezeptoren, binden. Beide Strategien führen letztlich zu einer Hemmung in der Signaltransduktionskaskade und verhindern über diesen Mechanismus vermehrte Zellteilung, Metastasierung oder die Neubildung von Blut- und Lymphgefäßen.

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