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Onkologie 1. Februar 2010

Sinnhaftigkeit und Dauer von palliativer Chemotherapie in Bezug auf die Lebensqualität betroffener Patienten

Ich berichte über eine 74-jährige Patientin mit einem primär pulmonal und hepatal metastasierten Kolonkarzinom. Im Verlauf von dreieinhalb Jahren erhielt die Patientin mehrere palliative Chemotherapien, eine Bestrahlung der Leber und des oberen Halbkörpers. Therapiebedingt konnte die fortgeschrittene Karzinomerkrankung immer wieder zurückgedrängt und die Lebensqualität der Patientin dadurch verbessert werden. Dieser Fall soll zeigen, dass auch in einer weit fortgeschrittenen palliativen Situation durch einen multimodalen Therapieansatz die Ziele der Behandlung, nämlich ein Zurückdrängen der Grunderkrankung und eine damit bedingte Erhöhung der Lebensqualität, sowie vielfach auch eine Verlängerung der Lebenszeit der Patientin erreicht werden können.

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