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Onkologie 1. Jänner 2010

VEGF-Hemmer und EGFR-Inhibitoren: neue Wege in der Krebsbehandlung

Zielgerichtete Therapien sind die ersten Substanzen, mit denen bei metastasiertem Kolonkarzinom Resistenzen gegen Chemotherapien überwunden werden können, und ermöglichen bei Lungenkarzinom bisher unerreichte Überlebensraten. Bis dato wurden der VEGF-Hemmer Bevacizumab und die EGFR-Inhibitoren Cetuximab, Panitumumab, Gefitinib und Erlotinib in verschiedenen klinischen Settings erforscht. Bevacizumab zeigt vielversprechende Ergebnisse in der Therapie des Mammakarzinoms, des kolorektalen Karzinoms und des Nierenzellkarzinoms. Cetuximab, Gefitinib und Erlotinib stellen bei nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom Behandlungsoptionen dar. Patienten mit metastasiertem kolorektalen Karzinom können maßgeblich von einer Therapie mit Cetuximab oder Panitumumab profitieren. Allerdings spielt die Patientenselektion eine entscheidende Rolle, da individuelle Merkmale wie der KRAS-Mutationsstatus das Ansprechen auf die Therapie beeinflussen können. Im Rahmen der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgische Onkologie in St. Wolfgang, Österreich, präsentierten Experten im Oktober 2009 die aktuelle Situation.

W. Scheithauer, R. Pirker, T. Grünberger, G. Kornek, European Surgery 1/2010

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