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Foto: http://www.re-mission.net/site/game/downloads.php
Kinder mit malignen Erkrankungen sollen erleben, dass es möglich ist, Krebs zu besiegen.
 
Onkologie 23. September 2009

Action-Shooter für krebskranke Kinder

Computerspiel soll junge Patienten spielerisch aufklären und Mut machen.

Dass Computerspiele abseits von gewaltverherrlichenden und jugendgefährdenden Inhalten auch einem guten Zweck dienen können, ist noch nicht selbstverständlich. Ein Beispiel für ein innovatives Konzept in diesem Bereich ist der Third-Person-Shooter „Re-Mission“ der US-Non-Profit-Organisation HopeLab, der speziell für krebskranke Kinder entwickelt worden ist.

„Re-Mission ist ein Shooter-Spiel, bei dem die Kinder einen Nano-Roboter namens Roxxi durch fiktive Körper junger Krebspatienten navigieren können“, erklärt HopeLab-CEO Pat Christen. Bei der Reise durch den menschlichen Körper gehe es darum, schädliche Krebszellen zu identifizieren und zu bekämpfen. „Dafür steht dem Spieler dasselbe Waffenarsenal zur Verfügung, das auch im echten Leben zur Krebsbekämpfung eingesetzt wird, wie etwa Strahlen- und Chemotherapie, erläutert Christen. Dies soll jungen Patienten die Angst vor Therapien nehmen. Durch das erfolgreiche Bekämpfen des virtuellen Krebses sollen sie auch wieder neuen Mut für den Kampf im echten Leben schöpfen. Dafür wurden die Macher des Spiels vergangenen Juni von US-Präsident Barack Obama in seiner Rede zur Eröffnung des Office for Social Innovation and Civil Participation lobend erwähnt, berichtet Christen stolz.

Demo unter: www.re-mission.net

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