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Onkologie 1. August 2009

Gastrointestinale Stromatumoren, Pathomorphologie und Molekularpathologie

Gastrointestinale Stroma Tumoren (GIST) sind die häufigsten mesenchymalen Neoplasien des Gastrointestinal-Traktes. Ihren Ausgang nehmen sie vom autonomen System der Cajal-Zellen. GIST werden derzeit als nicht gutartige Tumoren eingeschätzt, deren Risikoklassifikation in erster Linie entsprechend dem NIH Konsensus nach dem Schema von Fletcher et al. erfolgt. Zusätzliche Klassifikationen (Miettinen und Lasota, Joensuu) bauen auf dieser Klassifikation auf, weisen jedoch in einzelnen Gruppen unterschiedliche Einschätzung auf. Deshalb muss darauf in jeder pathologisch-histologischen Diagnose durch Referenzvermerk entsprechender Bezug genommen werden. Die histologische Diagnose von GIST erfordert den Einsatz bestimmter immunhistochemischer Parameter (CD117, PDGFRα), wobei es sich empfiehlt durch den Einsatz eines AK-Panels alle anderen möglichen mesenchymalen Tumoren abzudecken oder auszuschließen. Die Analyse des KIT und PDGFRα Gens gibt Aufschluss über mögliche Therapie, sowie auch prognostische Hinweise, und sollte routinemäßig bei jedem GIST durchgeführt werden.

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