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Nephrologie 22. September 2012

Herz und Niere

Nierenfunktion und Bluthochdruck: eine fatale Wechselwirkung.

Nierenerkrankungen und Hypertonie beginnen schleichend, die Patienten sind lange Zeit beschwerde- und schmerzfrei. Die Diagnose erfolgt daher häufig zu spät – mit fatalen Folgen.

In Österreich entwickeln etwa 10 bis 12 Prozent aller Erwachsenen eine eingeschränkte Nierenfunktion. Risikofaktoren sind Hypertonie und Diabetes mellitus. Etwa 4.000 der Betroffenen sind dialysepflichtige, etwa 4.000 Nierentransplantierte. Die Anzahl der Patienten mit Hypertonie wird auf ungefähr 2,4 Millionen geschätzt, wobei nur etwa die Hälfte von ihrer Erkrankung weis. Davon wird jedoch nur die Hälfte behandelt, viele unzureichend. Hoher Blutdruck schädigt jedoch das Nierengewebe dauerhaft und führt zu einer fortschreitenden Niereninsuffizienz. Nierenprobleme und Hypertonie gemeinsam aggravieren die Gefahren für Herzinfarkt, Schlaganfall und Herzinsuffizienz. Die Entwicklung effektiver Strategien zur Prävention renaler und Hypertonie-assoziierter Komplikationen ist daher notwendig.

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