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Nephrologie 1. Februar 2011

Fallbericht

Idiopathische retroperitoneale Fibrose mit peri- und intrarenaler Ausbreitung mit linker Nierenarterienstenose. Legt das gemeinsame Vorkommen einer atheromatösen Periaortitis mit einer retroperitonealen Fibrose einen Zusammenhang der Pathogenese von Ather

 

Wir stellen eine adipöse (BMI: 39 kg/m2) 45 jährige Frau mit idiopathischer retroperitonealer Fibrose (IRF) und diätetisch eingestellten Diabetes mellitus und Diabetes insipidus vor: Bei einer Routinekontrolle wurde Folgendes erhoben: Serum Kreatinin: 1,74 mg/dl. Es bestand ein "inflammatorisches Syndrom" verbunden mit Fieber. Eine Spiral CT (Multi-Slice-sensation 64) Untersuchung ergab eine retroperitoneale Fibrose mit einer Periaortitis im Bereich der thorakalen und abdominellen Aorta.

Die IRF Ausdehnung war perirenal und auf der Höhe des Nieren Hilus mit konsekutiver Kelchdilatation (Hydrocalices) verbunden mit einer Nierenarterien Stenose links. Die Besonderheit dieses Falls liegt in der Tatsache, dass die Fibrose sich peri- und intrarenal mit Nierenarterien Stenose links entwickelte und mit milder – nach Tamoxifen Behandlung reversibler – Nierenfunktionseinschränkung einherging.

Dieser Fall mit chronischer Periaortitis als Folge einer ausgeprägten Atherosklerose mit retroperitonealer Fibrose könnte als Hinweis für einen Zusammenhang in der Pathogenese der Atherosklerose mit der Fibrose dienen.

Gheorghe Gluhovschi, Gheorghe Bozdog, Gratian Miclaus, Tudor Puscasiu, Cristina Gluhovschi, Flaviu Bob, Silvia Velciov, Ligia Petrica, Virginia Trandafirescu, Florica Gadalean, Wiener klinische Wochenschrift 3/4/2011

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